Die Hoffnung vieler ESC-Fans hat sich nicht erfüllt: In der Verzahnungsrunde gibt es kein Derby zwischen dem Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt und dem Bayernligisten ERV Schweinfurt.

Nachdem die Hawks am Sonntagabend ihre letzte Vorrundenpartie beim ESC Vilshofen mit 7:5 verloren, rutschten sie - auch weil zeitgleich der EC Pfaffenhofen beim EV Moosburg mit 6:3 gewann - in der Endabrechnung noch auf Rang 3.

Die Schweinfurter Mighty Dogs, die mit 7:2 beim TSV Miesbach verloren, beendete die Bayernliga-Vorrunde auf Rang 12. "Es ist schade, dass wir Schweinfurt nicht in der Gruppe habe", bedauerte Hawks-Trainer Martin Reichert. "Sportlich gesehen ist es jedoch völlig egal, auf wen wir treffen."

In der Gruppe C haben die Hawks am kommenden Freitag zum Auftakt ein Heimspiel gegen die EA Schongau und müssen am Sonntag bei der EA Kempten antreten. Weitere Gegner sind der ESC Geretsried, der ESC Dorfen, der ERSC Amberg, der ESC Vilshofen und der ESV Buchloe.

Nach einem verschlafenen ersten Abschnitt in Vilshofen und einem deutlichen 5:1-Rückstand, keimte unterdessen die Hoffnung auf den achten Auswärtserfolg der Hawks im weiteren Verlauf am Sonntag nochmals auf. Marco Hildenbrand, Michal Babkovic und Jan Trübenekr brachten die Kreisstädter im Vilshofener Freiluftstadion immerhin wieder auf 5:4 heran.

Doch gleich drei ESC-Verteidiger mussten verletzungsbedingt vorzeitig zum Duschen: Daniel Hora, Marco Hildenbrand und Alex Stahl standen nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem sorgte Babkovic, der auch für die einmalige Führung zum 0:1 verantwortlich war, mit seinem dritten Treffer zum 6:5 ein letztes Mal für Spannung. Erst in der 56. Spielminute machten die Wölfe durch Maximilian Artmann den Deckel auf den Heimsieg.