Seniorenleiter und Zweiter Bürgermeister Gerhard Zösch führte durch das Programm, das er selbst mit einem Prolog einleitete. Danach animierte der Seniorenchor mit seinen Faschingsliedern die Besucher zum Mitsingen und Mitschunkeln.
Als erste Rednerin betrat Martha Werner die Bühne, um in ihrem Vortrag über das Älterwerden nachzudenken. Sie sinnierte: "Was nutzt das Wehen und das Klagen, das Alter muss man doch ertragen." Auch Gerhard Zösch befasste sich in seinem Vortrag mit den älteren Menschen. Seine Feststellung waren: "Gäbe es keine Senioren, ginge der Wohlstand schnell verloren" und "Was auch sonst immer sei, an den Senioren kommt keiner vorbei".
Als Vollblutmusiker wusste Herbert Magdalener zunächst mit seinem Schifferklavier, später mit seiner Trompete, mit altbekannten Schlagern und mit "So ein Tag, so wunderschön wie heute" das Publikum in allerbeste Stimmung zu bringen. Den wenigen Männern im Saal stärkte er mit dem Spruch den Rücken: "Junger Wein und alte Männer. Das ist heutzutage der Renner."
Marianne Neeb gab im Anschluss als wissende Frau Auskunft über Busengrößen. Sie wusste zum Beispiel: "Ganz ungeeignet ist zum Schmusen, die Größe 1, der Mini-Busen." Als ideal befand sie den Busen 8: "Wie wunderbar ist diese Pracht."
Nach Stimmungsliedern, die Diakon Bernhard Trunk anstimmte und mit seinem Akkordeon begleitete, staunte das Publikum über die exakt dargebotenen Tänze der Seniorengymnastikgruppe. Als gewiefter Büttenredner brachte Bürgermeister Bernhard Ruß das Publikum schnell zum Lachen, als er reimte: "Ein Bürgermeister muss groß und stattlich sein, denn bei den vielen Feierlichkeiten, lässt sich Gewichtszunahme nicht vermeiden."
Schwungvoll ging es auf der Bühne im Sander Pfarrheim weiter, denn den Turnverein-Tanzgarden "Zappel-Kids", "Little Sweety's" und "Mini-Garde" flogen sofort die Herzen der Besucher zu. Weiter ging es mit einem Liedvortrag, dargeboten von Marianne Neeb und Musikus Dieter Dürnhöfer. Letzterer war auch sonst für die musikalische Unterhaltung des Sander Senioren-Faschings zuständig. Es folgte eine etwas verzwickte, aber lustige Gerichtsverhandlung, die von Rosemarie Zwillich, Maria Krines, Ingrid Heim, Maria Veit, Marianne Klauer und Inge Seelmann vorgespielt wurde.
Ingrid Heim fand mit ihrem Vortrag "Es geht nichts über eine Frau" besonders bei den Frauen Zustimmung, denn sie ließ anklingen: "Eines weiß mein Mann genau, darum kümmert sich meine Frau." Schließlich hatten Jnge Seelmann als begriffsstutziges "Meichela" und Rosemarie Zwillich als ihre bestimmende Mutter mit humorvollen Pointen die Lacher auf ihrer Seite.