Für eine gewisse Ernücherung sorgte in der letzten Sitzung des Gemeinderats Sand eine Nachricht zum Sand- und Kiesabbau im Gemeindegebiet: Die Firma hielt sich beim Abbau der Rohstoffe offensichtlich nicht an den vorgeschriebenen Mindestabstand zum Main. Mehr als die Hälfte des Abstands wurde unterschritten, die Arbeiten durch das Bergamt eingestellt.


Der Argwohn erhielt Nahrung

Der Kiesabbau ist in der Gemeinde umstritten, es hat sich eine Bürgerinitiative ("Sand bleibt!") formiert, die in der Vergangenheit massiv einen weiteren eventuell geplanten Sand- und Kiesabbau in der Nähe des Sander Gemeindeteils Wörth kritisiert hat und auch die Gemeinde aufgefordert hat, den Kiesabbau strengstens im Auge zu behalten und gegebenenfalls etwaige neue Abbaugebiete zu verhindern. Der Argwohn der Anwohner und Mitglieder der Bürgerinitiative ist jetzt genährt worden.