"Der letzte Mieter zieht eben aus, jetzt muss sich etwas tun", sagte Herbert Koller als Sprecher des Bauausschusses der Kirchenverwaltung im einstigen Güßbacherhaus. Da zunächst nur der erste Bauabschnitt verwirklicht wird, seien die Baukosten "überschaubar": 250.000 Euro sind's ganz genau, wobei laut Kirchenpfleger Rainer Schor 80.000 Euro bei der Kirchengemeinde bleiben.

Im Erdgeschoss entsteht ein Saal mit rund 65 Sitzplätzen, wozu eine tragende Wand herausgerissen werden muss. Im ersten Stock finden Diakon und Kirchenmusik, die derzeit noch im Brandt-Haus in der Kapellenstraße untergebracht sind, ihre neuen Räume. Das Dachgeschoss bleibt den Jugendgruppen vorbehalten. "Hoffentlich wird's angenommen", so Koller.