• Knetzgau: Neuer Skate- und Bikepark eröffnet
  • Skateboard, Inliner, Fahrrad, BMX und Co.: "Auf der Anlage findet sich jeder wieder"
  • Öffnungszeiten, Eintritt und Adresse: Das musst du wissen
  • Streetpark, Bowl und Pump Track: Das bietet der neue Skatepark

Am Samstag (9. Oktober 2021) eröffnete die Gemeinde Knetzgau (Landkreis Haßberge) ihren neuen Skate- und Bikepark. Auf 1250 betonierten Quadratmetern können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene austoben. "Egal ob mit dem Skateboard, Inlinern, Fahrrad oder BMX, auf der Anlage findet sich jeder wieder", sagt Thomas Zettelmeier, Verantwortlicher für Jugend, Familie und Senioren in der Gemeinde Knetzgau, inFranken.de.

Knetzgau: Das bietet der neue Skatepark - Öffnungszeiten und Anlage

Der Skatepark besteht demnach aus drei großen Bereichen. Der erste ist ein Streetpark mit 660 Quadratmetern, der verschiedene Hindernisse bietet. Der zweite ist die Bowl, eine Art erweiterte Halfpipe in Schüsselform, und der letzte ist ein Pump Track, also ein Wellenkurs, der sich besonders gut für Fahrräder und BMX-Bikes eigne. "Ein Park in dieser Größe und mit diesem Angebot ist überregional einzigartig", so Zettelmeier.

Die Anlage könne von allen genutzt werden, die mindestens acht Jahre alt sind. "Das liegt daran, dass so kleine Kinder die Geschwindigkeit gar nicht richtig abschätzen können, wenn sie die 1,60 Meter hohe Bowl runterfahren", erklärt Zettelmeier. Die Nutzung der Anlage sei außerdem kostenlos. Trotzdem seien die Öffnungszeiten zu beachten: Von 9 bis 22 Uhr beziehungsweise an Sonn- und Feiertagen bis 21 Uhr dürfe dort geskatet werden. "Und nur bei Helligkeit. Im Winter wird es früher dunkel, dann kann man nicht so lange bleiben", ergänzt Zettelmeier.

Die Eröffnung des neuen Skateparks im Industriegebiet in der Hans-Kötzner-Straße 7 sei "ein voller Erfolg" gewesen. Von einem "fulminanten Opening" spricht die Gemeinde in einem Facebook-Post, "es war Wahnsinn, das hat unsere Vorstellungen im positivsten Sinne übertroffen", zeigt sich auch Zettelmeier begeistert. "Weit über 500 Leute" haben demnach der Eröffnung beigewohnt und den Tag mit Vorführungen von Profi-Skatern und einem Wettbewerb gefeiert. "Es war wirklich ein rücksichtsvolles und tolles Miteinander."

"Förmlich danach gelechzt": Skatepark werde schon jetzt viel genutzt

Bereits jetzt merke man, dass der Skatepark viel genutzt wird. "Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in diesem Bereich haben förmlich danach gelechzt, dass endlich mal was geht. An guten Tagen sind 40 bis 50 Nutzerinnen und Nutzer vor Ort", sagt Zettelmeier. Fertig sei der Skatepark nämlich bereits seit zwei Wochen gewesen, nur mit der offiziellen Eröffnung wollte man noch warten.

Insgesamt 500.000 Euro habe der Skatepark gekostet, an dessen Planung auch Jugendliche und junge Erwachsene der Gemeinde beteiligt waren. "Sie durften dann 'Wünsch dir was' spielen. Die Treffen waren wirklich gut besucht, dadurch wissen sie das jetzt auch zu schätzen", so Zettelmeier.