In Ziegelanger empfingen die beiden Stadtführer Wolfgang Ortloff und Christoph Winkler die Truppe. Dort startete eine Wanderung hinauf zum Weinwanderweg. An der Ruine Schmachtenberg informierte Winkler die Ausflügler über die Geschichte der Burg.

Am Zeiler Käppele überraschte Wolfgang Ortloff die Gäste mit einem Schoppen Wein. Natürlich musste es ein Silvaner vom Zeiler Kapellenberg sein. Der Stadtführer ging auf der Aufsichtsplattform der Bergkapelle auf den "Vater" des Silvaners in Franken, Abt Alberich Degen, ein, der ein Zeiler war. Der hatte einst die Silvanerrebe nach Franken gebracht.

Ortloff schilderte die wechselvolle Geschichte des Zeiler Kapellenberges mit der Kirche, angefangen von der keltischen Fliehburg, über die Burg Castrum Cilanum bis hin zum heutigen Wallfahrtsort. Natürlich wurde das Käppele besichtigt.

Über die Kreuzwegstationen erreichte die Gruppe die Stadt Zeil am Fuße des Kapellenberges. In zwei Gruppen nahmen die Soldaten an einer Führung teil, in der Wolfgang Ortloff und Christoph Winkler besonders auf die Zeit der Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert und das neue Dokumentationszentrum zu dem Thema, den "Zeiler Hexenturm", eingingen. Zwischen 1616 und 1631 waren etwa 400 Menschen in Zeil als Hexen denunziert, verfolgt, gefoltert und getötet worden.