Der Landkreis Haßberge plant, die Kreisstraße HAS 51 zwischen Ebern und der Abzweigung nach Losbergsgereuth auszubauen und hat hierfür der Stadt Ebern Vorschläge unterbreitet. Das Thema beschäftigte den Bauausschuss des Stadtrats unter Leitung von Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) bei dessen jüngster Sitzung.

Unstrittig ist, wie bei der Sitzung deutlich wurde, der Sanierungsbedarf der Strecke. Da bei einem Neu- oder Ausbau die jetzige Trassierung nicht insgesamt beibehalten werden könne, seien Eingriffe in den Straßenkörper nötig, hieß es. Dabei stelle sich in einem Fall auch das Problem der Anbindung einer Einfahrt im Bereich einer Kuppe, die abgetragen werden soll.

Eine neue Einfahrt könnte, so das Landratsamt, über ein Waldstück der Stadt Ebern führen, welches vor einigen Jahren erst aufgeforstet worden war. Mit diesem Vorschlag konnte sich der Bauausschuss nicht anfreunden. Die Forstverwaltung verneint die Notwendigkeit, für dieses Anliegen Wald zu opfern.

Auch die Sichtverhältnisse an der Einmündung eines Waldwegs, der vom Schwimmbadparkplatz zur HAS 51 führt, sollte verbessert werden, fand der Bauausschuss. Die Stadt Ebern wird ihre Meinung dem Landratsamt mitteilen und an einer Lösung der genannten Punkte mitarbeiten.