Mitte Juni stehen in Trossenfurt die Feierlichkeiten zum Abschluss der Dorferneuerungsmaßnahme an. Im Idealfall soll dann auch das Feuerwehrhaus innen und außen fertig gestellt sein. Es ist zwar keine Dorferneuerungsmaßnahme, bildet aber geographisch den Mittelpunkt des Ortes. Der Bauausschuss des Gemeinderates machte sich am Dienstag ein Bild vor Ort und vergab die letzten Arbeiten.

Einzug in der Post

Die Feuerwehr nutzt künftig neben der bisherigen Halle für das Fahrzeug auch die benachbarte ehemalige Post. Entsprechend den Vorschriften und der großen Jugendwehr gibt es hier künftig Umkleiden und Toiletten für Herren und Damen, außerdem einen Gruppen- oder Schulungsraum mit Teeküche und ein Büro für die Verwaltung der Wehr.
Die Aktiven und die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben umfangreiche Eigenleistung eingebracht, derzeit werden die letzten Deckenplatten angebracht. Dann müssen noch der Installateur, Fliesenleger, Maler und Verputzer anrücken. Außerdem sind die Innentüren und die Küche zu montieren. Auch die Tische und Stühle für die Möblierung hat der Bauausschuss in der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung vergeben. Bei einer optimalen Taktung wird das Haus zur Feier am 13. Juni fertig.

Wenige Meter weiter befasste sich der Bauausschuss mit dem Trossenfurter Friedhof. Die Thuja-Hecken, die die einzelnen Gräberreihen trennen, machen zum einen einen enormen Pflegeaufwand, zum anderen zeigen sie an vielen Stellen Alterserscheinungen und treiben kein neues Grün mehr aus. Manche Grabsteine neigen sich wegen des Bewuchses auch schon nach vorne.

An einem kleinen Stück wurde vor einigen Jahren schon einmal ein Versuch gestartet, die Hecke abzuschneiden und Ersatz zu pflanzen. Diese Probefläche präsentiert sich jetzt aufgelockert und zu verschiedenen Jahreszeiten blühend. In Absprache mit den Grabbesitzern soll der Versuch nun weitergeführt werden. Bauhof und Ehrenamtliche wollen das nächste Stück Hecke roden, die Wurzeln wird man wohl nicht entfernen können. Das Vorgehen soll noch mit dem Kreisfachberater für Gartenbau abgestimmt werden.

Neue Leuchten

Auf Antrag von Anliegern werden sowohl der Lärchenweg in Trossenfurt als auch die Hadergasse in Fatschenbrunn eine zusätzliche Leuchte erhalten. Die Leuchte in Trossenfurt wird rund 1800 Euro kosten. Da die Stromzuleitung dort in den Grünstreifen verlegt werden kann, in Fatschenbrunn jedoch ein kurzes Stück Asphalt aufgebrochen und wieder geschlossen werden muss, wird die dortige LED-Leuchte fast 3000 Euro kosten.
Nachdem nun auch die Holzlege errichtet wurde, ist die energetische Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Fatschenbrunn weitgehend abgeschlossen. Eine Stückholzheizung und Wärmepumpen sorgen hier künftig für Wärme und Duschwasser für die Fußballer. Der Innenausbau erfolgt weitgehend in Eigenleistung, hat in den vergangenen Wochen aber nicht viele Fortschritte gemacht, da die Fatschenbrunner Dorfgemeinschaft ihre Energie auf die Vorbereitung des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" konzentriert hat.

Am Donnerstag, 2. Juli, wird die Kommission das Dorf besuchen, das sich als Bezirkssieger für den Landesentscheid qualifiziert hat. sw