Reckendorf
Verkehrsunfall

Bahnübergang bei Reckendorf: Zug schleift Pkw mit

Zu einem Unfall ist es am Mittwochnachmittag an einem Bahnübergang gekommen. Eine Autofahrerin aus dem Landkreis Bamberg hatte wohl das Hupsignal der Bahn überhört und rammte den Triebwagen, der kurz vor 14 Uhr auf dem Weg nach Ebern war. Der Aufprall war so heftig, dass sich die vorderen Puffer des Zuges in der Karosserie des Kleinwagens verhakten.
In Reckendorf gab es am Bahnübergang einen Unfall mit einem Auto, weil die Fahrerin das Signal überhört hatte.
In Reckendorf gab es am Bahnübergang einen Unfall mit einem Auto, weil die Fahrerin das Signal überhört hatte.
Obwohl er gerade erst nach einem Halt im Bahnhof Reckendorf wieder angefahren und dadurch langsam unterwegs war, schleppte der Triebwagen den Opel rund 50 Meter mit, wie die Polizei berichtet.

Trotzdem ging der Unfall glimpflich ab, weil der Zug nur langsam unterwegs gewesen war. Die Frau, die alleine in ihrem Auto saß, wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Bamberg gebracht. Die Insassen des Zuges einschließlich des Lokführers blieben unverletzt. Sie mussten sich allerdings bis zur Weiterfahrt nach Ebern ein wenig gedulden.

Die Feuerwehren Reckendorf, Reckenneusig, Rentweinsdorf und Baunach kamen zum Einsatzort in der viel befahrenen Reckendorfer Bahnhofsstraße.

Auch Rettungswagen vom Roten Kreuz und den Maltesern aus Ebern und Bamberg eilten herbei, um Hilfe zu leisten. Neben Beamten der Polizeiinspektion Bamberg-Land kam auch die zuständige Bundespolizei zum Einsatz.

Übergang gesperrt

Der Bahnübergang musste zur Bergung immer wieder gesperrt werden. Die Umleitung erfolgte über den Leuchershofer Weg.

Auch der Zugverkehr nach Ebern wurde unterbrochen und durch Ersatzbusse ersetzt. Die Feuerwehr brauchte schweres Gerät und musste das Auto aufsägen, um es von den Puffern des Zuges herunter zu bekommen. An dem älteren Opel entstand dadurch Totalschaden. ft