Die Turnerinnen der TS Herzogenaurach haben beim Regionalentscheid des Bayernpokals in Schwabach einen ganz starken Auftritt hingelegt. Alle drei Teams landeten auf dem Podest, die beiden älteren Mannschaften qualifizierten sich als Sieger und Zweitplatzierter darüber hinaus für den Landesentscheid, der mit der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft gleichzusetzen ist und am 26. November in Erbendorf (Oberpflaz) stattfindet.


Keine Qualifikation möglich

Am Vormittag starteten Sania Berschneider, Maile Chan, Fiona Joschko, Cecily Thomas und Lisa Schwarz im Wettkampf der Jahrgänge 2005 bis 2007. Diese Altersklasse kann sich noch nicht für den Landesentscheid qualifizieren und somit hieß das Ziel für die Mädchen, ihre Leistungen abzurufen und auf dem Treppchen zu landen. Die ersten drei Geräte liefen gut für die Herzogenauracherinnen, am Schwebebalken mussten sie aber viele Absteiger und Wackler in Kauf nehmen.
Zwar konnten die Mädels nicht ganz an ihre Trainingsleistungen anknüpfen, dennoch ließen sie sieben Teams hinter sich und durften sich über den dritten Rang und die Bronzemedaille freuen.
Für den Wettkampf am Nachmittag hatten sich zwei Herzogenauracher Mannschaften qualifiziert und setzten sich das anspruchsvolle Ziel, einen der ersten beiden Plätze zu belegen, die zur Teilnahme am Landesentscheid berechtigen. Das jüngere Team (Jahrgang 2003 bis 2005) mit Melina Winkelmann, Caroline Winkler, Carlotta Rörig, Lena Brauburger und Emilie Endlich zeigte an jedem Gerät hervorragende Übungen und kompensierte den verletzungsbedingten Ausfall von Fiona Adamczewski in beeindruckender Manier. Einzig am Stufenbarren schnitten die drittplatzierten Damen von Fortuna Regensburg ein paar Zehntel besser ab als die Herzogenauracherinnen.
Den Sprung, den Schwebebalken und den Boden entschied die Turnerschaft aber zum Teil klar für sich und holte mit über acht Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten MTV Stadeln den Sieg, was selbst Chefcoach Peter Müller mit seinen Trainerinnen Gunda Schäfer und Astrid Winkelmann überraschte und vor allem erfreute.


Nur ein Team turnt besser

Lena Völkl, Chiara Ebner, Franziska Jauernig und Miriam Müller starteten bei den Ältesten (Jahrgang 2002 und älter). Hier gingen zwar nur vier Mannschaften an den Start, diese waren jedoch alle ungefähr gleich stark. Somit war klar, dass es ein spannender Wettkampf werden würde. Aber auch in dieser Altersklasse glänzten die TSH-Damen an allen Geräten und erturnten sich mit zwei Punkten Rückstand auf die TG Tirschenreuth und mit zwei Zählern Vorsprung auf den SC Eckenhaid den zweiten Rang und die Teilnahme am Landesentscheid. pm