Für den Kreisgeschäftsführer des VdK, Günther Edl, war es eine Premiere. Er war erstmals bei einer Hauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Willersdorf zu Gast.

In einem kurzen Referat in der Gastwirtschaft Vasold hob er die Vorzüge des Verbandes heraus und bezeichnete den VdK als "Anwalt der sozial Schwächeren". Es sei bezeichnend, dass die Mitgliederentwicklung steil nach oben gehe, so Edl. Er prangerte Fehlentwicklungen bei der Pflegeversicherung und der Mütterrente an, die seiner Meinung nach aus Steuermitteln finanziert werden müssten.

Der Trend des Mitgliederzuwachses beim VdK spiegelt sich auch beim Willersdorfer Ortsverband, zu dem auch die Ortschaften Hallerndorf, Haid, Stiebarlimbach und Schnaid gehören, wieder. Vorsitzender Werner Pest konnte von einem Zuwachs von 21 Mitgliedern berichten.

Höhepunkte 2018 waren die Tagesfahrt nach Lohr am Main und Bad Kissingen, das Mitgliedertreffen am Dorfkeller in Hallerndorf, die Adventsfeier und die Beteiligung am Volkstrauertag. Der Sozialverband sorgt mithilfe der Sammlung "Helft Wunden heilen" dafür, dass Bedürftigen gezielt geholfen wird. Dafür finden jährlich Haussammlungen statt. Im letzten Jahr brachte man über 1500 Euro zusammen, verkündete Kassier Albrecht Bauer.

Für langjährige Verbandstreue zeichnete der Kreisgeschäftsführer Edl gemeinsam mit Vorsitzendem Pest und dem Dritten Bürgermeister der Gemeinde Hallerndorf, Reinhold Kotzer, eine Reihe von Mitgliedern aus. Seit 25 Jahren sind Adolf Neumann und Edelfried Weiss bereits beim VdK. Hans Scharold bekam eine Ehrenurkunde für 40-jährige Verbandstreue. Marianne Feuerlein bekommt die Auszeichnung für vier Jahrzehnte beim VdK nachgereicht. Mathias Erlwein