Der kleine Seßlacher Stadtteil Gleismuthhausen hat Probleme mit der Wasserversorgung. Vor allem, wenn bei einem Brand Löschwasser benötigt wird, dann sitzen die Haushalte in dem kleinen Ort auf dem Trockenen. Die Stadt hat bereits reagiert und einen großen Löschwasserbehälter gekauft. Allerdings gab es aufgrund der Größe Probleme bei der Suche nach dem richtigen Standort. Jetzt ist der Löschwasserbehälter im Boden vergraben und mit einem schlichten Kanaldeckel verschlossen und von außen nicht mehr sichtbar. Allerdings hat jetzt die Wehr Probleme, den Saugschlauch in den Löschwasserbehälter zu bringen. Bei der ersten Übung in diesem Jahr wolle die Wehr versuchen, zusammen mit der Stadt eine Lösung für dieses Problem zu finden, sagte Kommandant Georg Hartmann bei der Hauptversammlung im Gemeinschaftshaus. Kreisbrandinspektor Reinhard Hartung meinte, dass der Stadt das Problem Löschwasserbehälter bekannt sei und sicherlich schnell eine Lösung gefunden werden könne. Auch die Dritte Bürgermeisterin Renate Schubart-Eisenhardt (CSU/Landvolk), die feststellte, dass die Wehr im Stadtteil intakt und einsatzbereit sei, sagte, sie hoffe, dass das leidige Thema bald ein Ende finden werde. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit den anderen Wehren.
Kommandant Georg Hartmann berichtete, dass die Wehr auf 14 Aktive und einen Feuerwehranwärter zurückgreifen könne. Vorsitzender Marco Angermüller ließ das vergangene Jahr des Feuerwehrvereins, der 44 Mitglieder hat, Revue passieren. Der Reinerlös der Dorfweihnacht sei schon seit vielen Jahren für die Stiftung krebskranker Kinder bestimmt, dies sei nicht selbstverständlich, betonte Angermüller. Der Verein habe sich 2017 eine Pizzateigausrollmaschine gekauft, um beim Dorffest möglichst nah an das italienische Original heranzukommen. Kommandant Georg Hartmann und sein Stellvertreter Uwe Gemeinhardt wurden bei der Neuwahl in ihren Ämtern bestätigt. mst