E s ist nicht wahr: Da leisten Dutzende von Freiwilligen, wenn nicht sogar Hunderte von ehrenamtlichen Helfern einen Dienst am Berg, und das zum Wohle der Menschheit. Ohne Lohn, in der Freizeit! Und dann bekommen die Kräfte des Roten Kreuzes, vom ASB, der Feuerwehr nicht einmal etwas zu Trinken gestellt!
Die Organisationen kaufen sich ihre Getränke selber, obwohl der Berg jeden Tag von Großbrauereien und Getränkebetrieben beliefert wird und es ein Kleines wäre, ein paar Kasten Wasser und/oder Apfelschorle an diesen Stationen spendabel vor die Tür zu stellen.
Liebe Festwirte, Brauereibesitzer, Schausteller und Verantwortlichen, Ihr seid doch froh, wenn im Falle eines Falles diese Kräfte euch helfen? Gerade bei den Wirten sollte es der Fall sein, denn per Gesetz sind diese eigentlich verantwortlich für ihren Gast. Wenn dieser dann aber alkoholgeschwängert und hitzebetroffen zusammenbricht, sind es zum Beispiel die Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, die die "Aufräumarbeiten" gestalten dürfen.
Da ist es doch nur recht und billig, diese Kräfte ein wenig zu verwöhnen - mit Wasser und Saft eben. Vermutlich werden die Angesprochenen aber sagen: Das geht uns nichts an, wir müssen auch an unsere Ausgaben denken. Es lebe das Ehrenamt, meint zumindest Ihr Bergreporter