Die SPD, die Familie, seine eigene Energie und sein Wille, die Gemeindepolitik in guter Zusammenarbeit mit allen zu lenken, die Interesse am Wohle der Bürger haben - das seien die Säulen, auf die er als Bürgermeister bauen wolle, sagte Jörg Neubauer nach seiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten der SPD (siehe Seite 9).

Neubauer führt seit 2017 den TSV Weißenbrunn mit seinen circa 520 Mitgliedern mit viel Herzblut und Freude, wie er betonte. Er dankte bei der Nominierungsversammlung für das Vertrauen. Seit Jahren habe er sich schon für die Gemeindepolitik interessiert und deshalb fast jede Gemeinderatssitzung, soweit es möglich war, als Zuhörer besucht. Er kenne daher auch die Probleme für einen Bürgermeister. Dass man für die Umsetzung von Entscheidungen manchmal etwas länger braucht und auch andere Behörden einbeziehen muss, wisse er aus den Erfahrungen seines Vaters und seines Schwiegervaters, die beide selbst Bürgermeister waren.

Er habe großes Vertrauen in Jörg Neubauer, der sicher die vielen Projekte, die auf dem Weg sind, mit Energie zielorientiert fortsetzen und durchführen werde, meinte Bürgermeister Egon Herrmann. Hierzu verwies er auf ein neues Wohnbaugebiet, ein neues Feuerwehrauto für die Feuerwehr Weißenbrunn, die Mauersanierung in der Grüner Straße, die Sanierung des Kindergartens "Pusteblume" Weißenbrunn, den Abriss des "Rocki-Docki-Hauses" und den Neubau von sozialen Wohnungen, die Dorferneuerung in Hummendorf mit Ausbau der Kreisstraße KC 5, ein neues gemeinsames Feuerwehrhaus für die Feuerwehren Thonberg und Reuth und viele weitere Maßnahmen.

Egon Herrmann lenkt die Geschicke des Bierdorfes seit dem Jahr 2002 und blickte bei der Versammlung auf zahlreiche Maßnahmen in seiner Amtszeit zurück. Nach dann 18 Jahren will er sein Amt in jüngere Hände übergeben. Er ist überzeugt davon, dass Jörg Neubauer ein guter Nachfolger wäre. eh