Die energetische Sanierung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebelsbach auf dem Schlossareal von Gleisenau ist nahezu abgeschlossen. Ferner wurden die Büroräume mit neuen Möbeln ausgestattet. Der VG-Vorsitzende Martin Horn (SPD), Bürgermeister in Ebelsbach, gab bei der Gemeinschaftsversammlung der VG einen Überblick über das Projekt. Der VG Ebelsbach gehören die vier Gemeinden Ebelsbach, Breitbrunn und Kirchlauter sowie Stettfeld an.

Die Sitzung fand wegen der Hygienevorschriften im Bürgersaal von Ebelsbach statt. Martin Horn bezifferte die Gesamtkosten der Sanierung der VG-Gebäude auf 935 000 Euro, wovon 300 000 Euro nicht förderfähige Aufwendungen waren. Zu den förderfähigen Kosten hat die VG laut Horn aus dem Kommunalinvestitionsprogramm 454 000 Euro Zuschuss erhalten.

Noch nicht barrierefrei

Wie der VG-Vorsitzende betonte, ist die Barrierefreiheit mit einem behindertengerechten Eingang noch nicht vollzogen. Ob man einen Aufzug einbaue, müsse noch erörtert und dazu eine Entscheidung getroffen werden, sagte er.

Die Zimmerausstattung ist abgeschlossen. Die Büroräume erscheinen mit den neuen Möbeln in einem helleren Licht.

Außerdem ist die Verwaltung mit neuen Rechnern ausgerüstet worden, die allein auf 45 000 Euro kamen. Erweitert wurde die digitale Kommunikation im Bürgerserviceportal. So können die Bürger zum Beispiel seit diesem Jahr den Zählerstand der Wasseruhren über die Homepage übermitteln. Außerdem wird derzeit die Digitalisierung für die Gemeinderäte vorangetrieben. Der Gemeinderat Breitbrunn erhält bereits die Sitzungsunterlagen digital über ein Ratsinformationssystem, wie es auch der Landkreis betreibt.

Anschaffung und Personalien

Das Gremium gab für die Ersatzbeschaffung eines GPS-Gerätes für die VG Ebelsbach grünes Licht. Der VG-Vorsitzende erklärte dazu, dass elektronische Geräte nach sechs Jahren überholt seien; das derzeitige Gerät liefere, wenn Bäume oder Sträucher im Wege seien, teils ungenaue Ergebnisse. Es wurde bestimmt, dass ein Gerät bis zu einer Summe von 10 000 Euro angeschafft werden kann.

Anschließend fand eine nichtöffentliche Sitzung statt, bei der es insbesondere um Personalfragen ging. Die Gemeinschaftsversammlung schuf die Voraussetzung, um eine Teilzeitstelle (25 Wochenstunden) für die Kanzlei auszuschreiben. Die Stelle wird zunächst wegen Elternzeit befristet ausgeschrieben. gg