Im Mittelpunkt der Jahresauftaktveranstaltung der Ortsverbände der CSU und der Frauenunion Marktleugast im Gasthof "Klosterbräu" in Marienweiher stand die Auszeichnung von vier Männern für langjährige Mitgliedschaft. Für 40 Jahre Treue durfte Hans Döring Urkunde und Ehrennadel entgegennehmen. Seit 35 Jahren sind Manfred Groß und Gerd Scherer dabei, seit 15 Jahren hält Joachim Eberhardt der CSU die Treue.

"Was Bürgermeister Franz Uome und die CSU-Ratsfraktion in lediglich vier Jahren geschafft haben, hat es in den letzten 30 Jahren in Marktleugast nicht gegeben", strich Ortsvorsitzender Marc Hartenberger heraus. Bei der Kommunalwahl 2020 werde man wissen, ob das auch die Bevölkerung honorieren werde. Franz Uome verwalte nicht nur, sondern gestalte. Hartenberger gab offiziell bekannt, dass Uome erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren wird. Die CSU stehe geschlossen hinter ihm, um die erfolgreichen Jahre fortzusetzen.

Ohne die CSU gäbe es die Neugestaltung des Friedhofs in Marktleugast oder das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrstellplatz in Steinbach nicht. Hinzu komme die Senkung der Verschuldung von 3,4 auf 1,4 Millionen Euro in gerade einmal vier Jahren, betonte der Vorsitzende. Hartenberger ging aber auch auf die "völlig unbefriedigenden Ergebnisse der Landtagswahl 2018" ein. Diesen Vertrauensverlust wieder auszugleichen, sei eine der Hauptaufgaben für die nächsten Jahre.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Daniel Schramm, erinnerte an den Haushalt 2018. Rund 2,4 Millionen Euro habe man für Investitionen eingeplant, um die Leistungsfähigkeit der Gemeinde und Lebensqualität zu erhalten. Auch Schramm dankte dem Bürgermeister, der sehr viel Zeit und Energie in sein Amt stecke. Er könne sich noch gut an die Zeiten erinnern, als der Gemeinderat unter Bürgermeister Norbert Volk "vor einer riesigen Todo-Liste saß und darüber diskutierte, wie die zur Verfügung stehenden 30 000 Euro verwendet werden sollten", sagte Schramm.

"Wir haben eine gute Mannschaft. Ich setze gerne mit euch die gemeinsame Arbeit der letzten viereinhalb Jahre fort", sagte Franz Uome und bedankte sich für den Vertrauensbeweis.

Vonseiten des CSU-Kreisvorstands freute sich stellvertretende Vorsitzende Brigitte Soziaghi, dass sich Uome wieder zur Wahl stellt, "denn er macht seine Sache gut".

FU-Vorsitzende Margret Schoberth betonte, dass die Frauenunion für die Mütterrente gekämpft habe, wichtig sei auch die Gewährung des Baukindergelds durch den Freistaat. Margret Schoberth forderte die Frauen auf, bei der Kommunalwahl 2020 zu kandidieren. Die CSU könne auf die FU zählen, sagte sie. Klaus-Peter Wulf