Am Ende waren für die Stadträte die Zahlen das Entscheidende. Dieter Petsch (Forum Aktiv): "Die Auflösung ist folgerichtig, wenn man die Schlussbetrachtungen des Wirtschaftsprüfers zu den einzelnen Jahresprüfberichten zur Kenntnis nimmt. Trotz erhöhter jährlicher Budgetzuweisung hat sich das wirtschaftliche Ergebnis ständig verschlechtert." Petsch will festgestellt haben, dass "die Personalkosten immens in die Höhe gegangen" sind und "das wirtschaftliche Ergebnis sich ständig verschlechtert hat."
Fabian Nöth (Neue Wege): "Einerseits wurden dem Stadtrat gegenüber Einsparpotenziale bei einer Rückführung in die Stadtverwaltung aufgezeigt, was in Anbetracht der angespannten Haushaltslage zu befürworten wäre. Zudem sehe ich für die Mitarbeiter eine berufliche Verbesserung, wenn sie in einer öffentlichen Verwaltung beschäftigt sind. Ob jedoch eine Auflösung und Rückführung des KU sinnvoll ist, das wird sich noch zeigen müssen". Er sei immer mit der Leistung des Teams "sehr zufrieden" gewesen. "Unzufrieden war ich höchstens von den zum Teil heftigen Meinungsverschiedenheiten zwischen Stadtrat und KU." Leo Pfennig (fraktionslos): "Das KU hat sich als nicht zukunftstauglich erwiesen. Es ist eine komplette Neuausrichtung erforderlich." Britta Bildhauer (Fraktionssprecherin der SPD): "Das KU in der jetzigen Form hat nicht den gewünschten Erfolg erzielt: Besucherrückgang im Museum, schwächelnder Fremdenverkehr auf der einen Seite, dafür Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen auf der anderen Seite, haben uns zum Umdenken bewogen."