Für die Erstklässler hat am vergangenen Dienstag ein neuer und aufregender Lebensabschnitt begonnen. Auch der Weg zur Schule ist für sie eine neue Erfahrung. Um die Sicherheit geht es bei der Gemeinschaftsaktion unter dem Motto "Sicher zur Schule - sicher nach Hause", zu der rund 90 Kindern in der Turnhalle des TV Schney zusammenkamen.
Von der Schulleitung begrüßte Michaela Schell die Vertreter des Schulamts, der Polizei, der Verkehrswacht und der Sparkasse. Landrat Christian Meißner, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, und Bürgermeister Andreas Hügerich wiesen auf die Wichtigkeit der Sicherheit für die Schulkinder hin.


Lob für Schulweghelfer

Die Redner wiesen darauf hin, wie wichtig es ist, Kinder mit ihrem Schulweg vertraut zu machen und altersgemäß an eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr heranzuführen. Lobend hoben sie die ehrenamtliche Tätigkeit der Schulweghelfer hervor. Ein Geschenk, das zur Sicherheit beiträgt, überreichten Landrat Meißner, Sparkassendirektor Roland Vogel, Schulamtsdirektor Norbert Hauck und Polizeichef Alexander Rothenbücher den Erstklässlern: reflektierende Sicherheitstrapeze. Seit vielen Jahren engagiere sich der Landkreis Lichtenfels für die Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause", so der Landrat.
Das Trapez mit den Leuchtstreifen sollten die Schüler regelmäßig tragen, denn gerade in der dunkleren Jahreszeit seien sie damit besser im Straßenverkehr zu sehen, legte Roland Vogel den Kindern ans Herz. Willi Lankes erläuterte als Vertreter der Verkehrswacht die Bedeutung des "Zebrastreifens" und der dazugehörigen Verkehrszeichen. Polizeirat Rothenbücher stellte fest, dass die Kinder besonders in der dunklen Jahreszeit den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt sind. "Die Polizei versucht ihr Möglichstes, um mit ihren Partnern in Sachen Sicherheit die Gefahren zu reduzieren beziehungsweise zu verhindern", so der Lichtenfelser Polizeichef. "In der zurückliegenden Woche waren täglich Kollegen unterwegs und überwachten die Schulwege im Landkreis."
Als weiteren Sicherheitsbaustein bezeichnete Rothenbücher die Schulung der Busfahrer. Bei den bayernweiten Seminaren sollen Hilfestellungen für die besonderen Herausforderungen des Schülertransports in kompakter Form gegeben werden. Ziel sei es, Problemsituationen bei der Beförderung von Schulkindern zu erkennen, Lösungsmöglichkeiten zu finden und sie anzuwenden. Alle Verkehrsteilnehmer bat er um Rücksicht. An die Eltern appellierte er, sich beim Holen oder Bringen der Kinder diszipliniert zu verhalten. Besonders das Parken in Bushaltestellen oder auf Gehwegen führe immer wieder zu Gefahrensituationen.
Zum Schluss sangen alle Kinder ein Lied. Andreas Welz