Litzendorf — Ob die Gemeinde Litzendorf wann und wie viele Asylbewerber unterbringen muss, ist völlig offen. Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU) steht zwar in Kontakt mit Landratsamt und Bezirksregierung sowie mit den Eigentümern geeigneter Immobilien, aber noch sei nichts entschieden, erfuhren der Gemeinderat und interessierte Bürger in der Sitzung.
Eine Unterbringung im Schützenhaus Kunigundenruh komme wohl nicht infrage, teilte Möhrlein mit. Die Gästezimmer dort stünden nach Auskunft des Betreibers nicht zur Verfügung. Problematisch wäre auch die Einquartierung in ehemaligen Schulen von Pödeldorf und Naisa, in denen nun Kindertagesstätten betrieben würden. Zumindest müssten separate Eingänge und sanitäre Anlagen errichtet werden. Einzelne Wohnungen, die die Gemeinde bereitstellen könnte, seien als Sammelunterkünfte nicht geeignet.