Hoch her geht es zur Zeit auf dem Dach des Herzogenauracher Schlosses. Zusätzlich zum bereits mehrere Jahre belegten Storchennest versuchen zwei weitere Paare, auf jeweils einem Kamin ein eigenes Nest anzulegen. Das Paar auf dem bereits belegten Storchennest ist schon mit dem Brüten beschäftigt. Die zwei anderen Paare müssen erst noch das Nistmaterial einfliegen. Dabei hat es sich sehr bewährt, dass pro neuem Nest jeweils ein Storch die "Baustelle" bewacht, denn nichts ist leichter, als sich das Nistmaterial vom jeweiligen Nachbarn zu besorgen. Dabei hat auch das bereits brütende Paar keine Hemmungen, sein bereits existentes Nest noch besser auszupolstern. Das nur wenige Meter entfernt liegende Gegenstück wird gerne dazu verwendet, wenn die Nachbarn außerhäusig sind. Derweil beobachtet das Storchenpaar auf dem westlichen Kamin die Szenerie eher ungerührt. Sie liegen entweder in sicherer Entfernung oder sind noch nicht so weit beim Nestbau. Foto: Manfred Welker