Sebastian Schanz Als relativ sicheres Indiz dafür, dass die Virus-Pandemie nicht von Chinesen oder wahlweise auch Bill Gates von langer Hand geplant war, kann gelten, dass in sämtlichen fränkischen Sportgeschäften die Lagerbestände an Stand-Up-Paddel-Surfbrettern ausverkauft scheinen. Der Trendsport verspricht, sich auch beispielsweise auf dem Ebinger Baggersee zu fühlen, wie Rihanna im Meer vor den Bahamas. Und selbst wenn das Ergebnis in der Realität dann oft eher aussieht wie ein betrunkener Gondoliere - es ist der Sport der Zeit. Beim Stand-up-Paddeln hält man quasi automatisch das Social Distancing problemlos ein, außer vielleicht zum Waller unter Wasser. Und es macht Spaß. So sehr, dass die aufblasbaren Surfbretter überall ausverkauft sind. Wie übrigens häufig auch Mountainbikes, Pedelecs und sonst vieles von dem, was in diesem Corona-Jahr zur sportlichen Betätigung taugen könnte. Vielleicht horten aber auch manche Menschen Stand-up-Paddel neben Klopapier-Bergen daheim im Keller. 2020 scheint alles denkbar.