Im Pfarrgottesdienst sind die neuen Mitglieder der beiden Kirchenverwaltungen der Pfarrkirche St. Nikolaus Ebermannstadt und der Marienkapellenstiftung den Gläubigen vorgestellt und die bisherigen Mitglieder verabschiedet worden.

Die Kirchenverwaltungen sind das Gremium in der Pfarrei, das zusammen mit dem Pfarrer die Kirchenstiftung rechtlich vertritt. Die Aufgaben sind in der Kirchenstiftungsordnung genau festgelegt. Sie reichen von der gewissenhaften und sparsamen Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens über die Beschlussfassung des Haushaltsplanes sowie die Überwachung des beschlossenen Budgets. Beschaffung und Unterhalt der Inneneinrichtung der Kirchen und Diensträume, Abschluss von Arbeitsverträgen, Beantragung von Zuschüssen, Beschluss von Baumaßnahmen und Verwendungszweck von Spenden und Zuschüssen sind nur einige Aufgaben der Kirchenverwaltungen.

Für diese Aufgaben waren in Ebermannstadt bisher zuständig und wurden verabschiedet für die Kirchenverwaltung St. Nikolaus Peter Bauer, Gabriel Hetz, Winfried Reichold, Hubert Wicklein, Manuela Hübschmann und Franz Josef Kraus, der dieses Ehrenamt 30 Jahre innehatte. Für die nächsten sechs Jahre übernehmen neben Pfarrer Zlatko Kidjemet als amtliches Mitglied Georg Herrmann, Klemens Hübschmann, Heinrich Panzer, Christian Rösch, Stefan Stern und als Vertreterin des Pfarrgemeinderates Manuela Hübschmann die Verantwortung. Die neuen Mitglieder der Marienkapellenstiftung sind wieder Pfarrer Kidjemet, Herbert Bürger, Pia Herrmann, Hans Lange, Josef Müller, Andreas Weisel sowie Bernhard Hübschmann, der auch für das Amt des Kirchenpflegers bestimmt wurde. Ausgeschieden aus diesem Gremium sind Karlheinz Parzefall und ebenfalls nach 30 Jahren Ludwig Brütting.

Alle ausgeschiedenen Mitglieder beider Gremien erhielten Ehrenurkunden und kleine Geschenke von Pfarrer Zlatko Kidjemet überreicht. Er überbrachte auch den Dank und die Anerkennung des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick, der auch für die lang gedienten Mitglieder kleine Präsente überreichen ließ. Dankbaren Applaus der versammelten Gemeinde erhielten für ihre Tätigkeit in der Pfarrgemeinde die Ausgeschiedenen und die Neuen für ihre Bereitschaft, sich in den Dienst der Pfarrgemeinde zu stellen. Helmut Vogler