Klimaschutz geht alle an und ist auch für Schüler im Alltagsgeschehen relativ einfach umsetzbar. Auf Anregung von Stadtrat Stefan Sauerteig (SPD), in seiner Funktion als Klimaschutzbeauftragter, und unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig riefen die Stadt und der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb alle Schulen zur Teilnahme am 1. Coburger Dreck-Weg-Tag unter dem Motto "Let's clean up Coburg" auf.

536 Schüler nahmen teil

Trotz der aktuell hürdenreichen Situation hatten sich die Heiligkreuzschule, die Melchior-Frank-Schule, die Grundschule Scheuerfeld, das Gymnasium Albertinum sowie die Staatlichen Realschulen I und II mit insgesamt 536 Schülern an der Aktion beteiligt. So wurde aus dem geplanten Dreck-Weg-Tag sogar eine ganze Dreck-Weg-Woche, in der die einzelnen Gruppen auf Müllsuche gingen. Besonders eifrig war dabei die Realschule "CO I", die über die gesamte Woche verteilt 400 Schüler in 16 Gruppen auf Mission schickte.

Gesammelt wurde im Zeitraum vom 28. September bis 3. Oktober. Neben den Schulen beteiligten sich die Coburger Jusos sowie Transition Coburg mit weiteren 25 Personen an der Aktion. Insgesamt wurden 620 Kilogramm Abfälle zusammengetragen. Darunter auch achtlos weggeworfener Kleinmüll wie Zigarettenkippen, Taschentücher, Verpackungen und ähnliches. Gerade dieser Kleinmüll schadet Tieren, Pflanzen und Gewässern.

Die Schulen haben sich gerne beteiligt und ein positives Feedback zur Aktion gegeben: Die Kinder hatten Spaß am Sammeln. Gerade in der aktuellen Situation, in der Aktivitäten wie Schulsport nur mit Einschränkungen durchführbar sind, brachte die Aktion etwas Abwechslung in den Schulalltag. Daher ist eine Fortsetzung bereits in Planung. red