Laden...
Herzogenaurach

Schnee satt, statt schneefrei

Der Januar 2020 ist bis jetzt weitgehend schneelos. Die Menschen bedauern zum Teil das Ausbleiben des Witners. Doch vor genau zehn Jahren wären viele über etwas weniger Schnee glücklich gewesen. Erinnerungen an Daisy.
Artikel drucken Artikel einbetten
Dächer mit zu viel Schnee
Dächer mit zu viel Schnee
+5 Bilder

Michael Busch "Früher hat es mehr geschneit!" So ist dieser Tage immer wieder zu hören, wenn bei dem tristen Wetter auf den Kalender geschaut wird, der mit der Jahreszeit "Winter" markiert ist. Ob dem wirklich so ist, zeigt ein Blick ins Archiv der Zeitung. Zumindest für die vergangenen zehn Jahre zeigt sich ein klares Bild ab: Zwei Mal bestand in Herzogenaurach und der Umgebung die Möglichkeit über eine weitgehend geschlossene Schneedecke zu laufen. Im vergangenen Jahr lag ein wenig Schnee, aber eben nicht geschlossen. Im Süden der Republik gab es zu dieser Zeit die enormen Schneemengen.

Daisy bringt Schnee

2017 gab es am 11. Januar zum letzten Mal ein wenig mehr Schnee, um die Kinder auf dem Schlitten durch die Gegend zu ziehen. Wenn es aber um "richtige" Schneemassen geht, hilft der Blick auf das Jahr 2010. Der Januar wird vielen Menschen noch lange als eisiger und außergewöhnlich schneereicher Wintermonat in Erinnerung bleiben. So betrug die negative Temperaturabweichung landesweit etwa 3 Grad, im Osten blieb die Durchschnittstemperatur gebietsweise sogar mehr als 4 Grad unter den Mittelwerten. Schneesturm Daisy hatte arktische Temperaturen und Schnee nach Deutschland gebracht. Dagegen ist heuer eine regelrechte Wärmeperiode zu verzeichnen.