Unterschleichach — Punkt 11.11 Uhr eröffnete RSV-Vorsitzender Klaus Arnhold gestern den Unterschleichacher Fasching. In seiner Rolle als Reporterin ging er den Dingen auf den Grund und deckte investigativ die lustigen und peinlichen Geschichten aus Unterschleichach und ganz Oberaurach auf.
Trotz der Demonstration in Kirchaich habe sich in Sachen Radweg bisher leider immer noch nichts getan, bedauerte die Reporterin. Dafür habe sich mehrfach "die Polizei in Szene gesetzt und unbescholtene Bürger gehetzt".
Ganz vorn dabei war sie bei den Dreharbeiten für den "Trödeltrupp". Schließlich habe man aufpassen müssen, dass nicht "das Ersatzteillager vom ganzen Dorf im Container landet".
Über die "nicht jugendfreie" Kirchweih wollte sie lieber das Tuch des Vergessens legen. Die Reporterin berichtete von der Oma, die am Spielplatz mit dem Enkel Floß fahren wollte und dann im Teich landete, von der Bergung eines Hündchens aus dem Bach, vom Schafkopfrennen, das jetzt vielleicht wieder am angestammten Termin stattfinden kann, und vom Auto auf dem Radweg. Die unglaubliche Erklärung des Fahrers: "Er hätt' gedacht, er wär' mit dem Fahrrad unterwegs." Die RSV-Fußballer konnten aufatmen, denn von ihnen zu berichten hätte bis in den Abend gedauert, erklärte Arnhold, der mit seiner Rede die Lacher auf seiner Seite hat. sw