Zu seiner Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Ehrungen traf sich der Radlerclub Hemhofen am vergangenen Sonntag im Vereinslokal "Goldener Schwan" in Hemhofen. Es gibt in Zukunft keinen Ersten und Zweiten Vorsitzenden mehr. Die Aufgaben werden neu verteilt.
Vorsitzender Michael Ullmann begrüßte seine Vereinskollegen im voll besetzten Schwan. Kurzweilig erinnerte er an das abgelaufene Jahr und betonte, dass die Radler ihrem Vereinslokal auch mit einem neuen Wirt treu bleiben. Von der letzten Kerwa und dass im vergangenen Jahr alles anders war, hörten die Mitglieder. "Vor dem Vereinslokal stand kein Baum, alles war in die Blumenstraße verlegt worden. Nach langen, teilweise hitzigen Diskussionen haben wir uns dann doch entschlossen, unsere Berschli zu unterstützen", so Ullmann.


Der Baum steht jetzt woanders

Man habe einfach akzeptiert, dass der Baum jetzt anderswo stehe. Auf dem Privatgrund eines Mitglieds wurde ein Baum aufgestellt, der aber nach 14 Tagen schon wieder weg musste. Ullmann erinnerte auch an den Festabend 50 Jahre Radlerclub. "Es war ein Hammerfest", schwärmte der scheidende Vorsitzende. Die Spendenaktion brachte 555,55 Euro ein, und im Sparschwein für Mirco (Aktion: Mirco will leben) steckten auch 300 Euro. Aus der Radlerkerwa wurde dann die Stodlkerwa. Der ideale Standort war gefunden, nämlich die Schafscheune in Hemhofen. Im kommenden Jahr werden natürlich wieder die Kerwasburschen unterstützt, und vieles mehr ist geplant. Nach der Entlastung von Kassier und Vorstand und den Ehrungen ging es zur Wahl. Michael Ullmann stand nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung, und schon im Vorfeld hatte sich der Vorstand über ein neues Konzept Gedanken gemacht. Es gibt in Zukunft einen Ausschuss und zwei Kassenprüfer.


Funktionen werden noch verteilt

Der neue Ausschuss besteht aus 13 Mitgliedern, und in naher Zukunft werden ein Ansprechpartner, ein Sitzungsleiter, ein Schriftführer und ein Kassier vom Ausschuss bestimmt. Die Versammlung war damit einverstanden.
Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) ist froh, dass er die Radler hat, die einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Brauchtums leisten. "Ihr seid halt einfach ein flexibler Verein, und Termine sind bei euch auch änderbar", meinte er in Anbetracht der vielen Überraschungen. Nach Ende der Versammlung wurde lange und intensiv über die Kirchweih 2016 diskutiert.