Die Pfadfinder vom Stamm König Artus haben heuer einiges vor. Die Großfahrt wird die Gruppe im Sommer für 14 Tage nach Dänemark führen. Auch ein Bundessingfest mit ein paar Hundert Pfadfindern aus ganz Deutschland steht dieses Jahr auf dem Plan. Natürlich gibt es noch viele Stammesaktionen und individuelle Aktionen für jede Gruppe.
Neben den Aktionen haben sich die Pfadfinder noch drei "Projekte" vorgenommen. So möchten die Pfadfinder sehen, was für eine Arbeit hinter den Produkten steckt, und natürlich schmeckt selbst gemacht einfach besser. Hierfür haben sie ihr "Projekt Handmade" gestartet: Jede Gruppe stellt etwas selbst her, das alle dann auf Lagern verwenden können. So ist bereits der Früchtetee fast fertig und noch vieles weitere wird folgen. Eigener Honig ist das zweite Ziel. Hierfür wurde eine "Bienenprojektgruppe" gegründet, welche die Bienen ab Juni mit einem Imker des Stammes und jedem, der Lust hat, gemeinsam wöchentlich betreuen wird. Alle freuen sich schon auf eigenen Honig.


Singkreis

Außerdem soll das Singen weiter ausgebaut werden. Hierfür trifft sich alle zwei Wochen der "Singkreis", bestehend aus jedem, der gerne singt - von den jüngsten Wölflingen bis zu den erfahrensten Rovern ist jeder willkommen. Parallel zum Singkreis wird ein Gitarrenworkshop stattfinden, um auch das Gitarrespielen noch mehr zu verbessern.
Die Pfadfinder vom Stamm König Artus in Seibelsdorf bieten jede Menge Abenteuer für Jungen und Mädchen verschiedenster Altersgruppen, ob mit oder ohne Einschränkung. Bei der Jahresauftaktveranstaltung der Pfadfinder im Haus Miteinander in Unterrodach machten die einzelnen Gruppen deutlich, wie viel es hier zu erleben gibt.
Die Pfadfinder haben derzeit 72 Mitglieder, davon sind 53 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren. Gemeinsam erleben sie jede Menge echter Abenteuer. Der Stamm König Artus hat zwei Meuten, also Kids von fünf bis zwölf Jahren. Die Meute Fledermaus erinnerte bei ihrem Rückblick an den Tagesausflug ins Steinmeer bei Wunsiedel. Die Meute Schneehase erinnerte an deren Meutenlager. Die Sippe Gareth erinnerte an das Stammeslager im vergangenen Jahr. Die Sippe Iwain baute einen Backofen. Seit Juli 2016 gibt es die Sippe Morgan, die von der Großfahrt in die Sächsische Schweiz berichtete. Dazu gehörten eine Kanufahrt auf der Elbe und eine Nacht unter einer Autobahnbrücke. Die Sippe Camelot war mit der Sippe Iwain in Rostock.


Roverrunde "Ector"

Eine abenteuerliche Zugfahrt erlebte die Sippe Excalibur. Im Hintergrund aktiv ist die Roverrunde "Ector". Willi Pechtold als stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises lobte die Stammesführung für deren pädagogische Arbeit über das ganze Jahr hinweg. Er appellierte an die Eltern, die Arbeit durch eine Mitgliedschaft im Freundeskreis zu unterstützen. rg