Andreas Schmitt "Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Sowohl mit dem bayernweiten als auch mit meinem persönlichen Ergebnis", sagt Thomas Müller, Spitzenkandidat der ÖDP in Kronach/Lichtenfels.

1,8 Prozent holte Müller bei den Erststimmen, bei den Zweitstimmen landete seine Partei gar nur bei 0,9 Prozent. "Die Mini-Zuwächse sind zu wenig", kommentiert Müller, der bayernweit sechs Prozent als Ziel für die ÖDP vorgab.

"Der Umweltschutz hat im Wahlkampf keine Rolle gespielt", bedauert der Burgkunstadter Stadtrat und oberfränkische Vorsitzende seiner Partei. Die ÖDP bleibt weiterhin eine Kleinstpartei. Und das, obwohl der 63-Jährige berichtet: "Wir haben diesmal einen viel höheren Aufwand betrieben - sowohl was Flyer als auch was Wahlplakate angeht. Deshalb ist das Ergebnis enttäuschend."

Keine Rolle spielten Piraten und Bayernpartei. Peter Goßrau holte für die Piraten im Stimmkreis nur 0,7 Prozent und belegte damit den letzten Platz. 2013 waren es unter Kandidat Stefan Betz noch 1,95 Prozent.

Ein wenig besser schnitt die Bayernpartei ab, für die der in Bamberg wohnhafte Matthias Gerbig bei 1,0 Prozent landete. Bei den Zweitstimmen kam die Bayernpartei im Stimmkreis auf 0,75 Prozent.