In der Septembersitzung des Gemeinderats Meeder hatte die CSU-Fraktion einen Antrag gestellt, der darauf abzielte, für die Installation von Photovoltaikanlagen klare und nachvollziehbare Parameter zu schaffen. Nachdem hierüber etwas kontrovers diskutiert worden war, hatte Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) den Wunsch formuliert, dass sich die Fraktionen hierüber "ins Benehmen" setzen sollten.

In der jüngsten Sitzung fand sich der Antrag auf der Tagesordnung wieder. Dass er nicht behandelt wurde, lag nicht daran, dass sich die Räte nicht mit dem Thema beschäftigten wollten, sondern hatte seinen Grund darin, dass die Geschäftsordnung geändert wurde. Auf Anregung von Bürgermeister Höfer kam das Gremium einstimmig überein, ein Energie- und Umweltreferat zu schaffen, das sich in beratender Funktion mit Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt. Der Arbeitsgruppe gehören neben Bürgermeister Bernd Höfer auch Christian Flohrschütz (CSU), Maik Rosemann (FW) und Christian Siebinger (SPD) an. Die erste Aufgabe wurde dem neu gegründeten Referat sofort übertragen: die Behandlung des Antrags der CSU zum Thema Photovoltaik.

Abbruch des hinteren Teils

Weil der hintere Teil des "Hauses der Bäuerin" weder genutzt noch ein Nutzungsbedarf gesehen wird, beschloss der Gemeinderat am Montag einstimmig, diesen Bereich des Gebäudes abzureißen. Die Arbeiten sollen bald beginnen.

Ebenfalls Einigkeit bestand darin, für die Feuerwehren in Meeder insgesamt zwölf Atemschutzgeräte mit Lungenautomaten anzuschaffen. Die Gemeinde rechnet mit einem Investitionsvolumen im Bereich von 30 000 Euro.

Die Biogasanlage der Bauersachs GbR soll um eine Schlammtrocknungsanlage erweitert werden. Der Gemeinderat unterstützt das Vorhaben mit einem einstimmigen Aufstellungsbeschluss zum Flächennutzungsplan. Dem Landratsamt Coburg obliegt nun die Entscheidung, ob es sich um eine privilegierte landwirtschaftliche Baumaßnahme handelt oder ob man dies als die Entstehung eines Gewerbebetriebs betrachtet. Aus dem Rathaus war zu erfahren, dass eine Entscheidung hierfür noch aussteht. mr