Der Neustart der Tanzsportabteilung des TV Coburg-Ketschendorf in die Saison 2020/2021 stellt gleichzeitig einen Neuanfang dar. Der Grund ist darin zu suchen, dass nach der Saison 2018/2019 viele Tänzerinnen und Tänzer der beiden Teams der Lateinformation aus unterschiedlichen Gründen ihre Zeit als Aktive beendet haben. Auch der Haupttrainer André Heller hat sich zurückgezogen.

Somit läuft der Countdown für einen Neustart im Tanzsport, der seit 2010 vom TV Coburg-Ketschendorf äußerst erfolgreich betrieben wurde und mit dem neuen Trainer Michael Siebers weitergeführt werden soll. Siebers war über Jahre hinweg eine wichtige Stütze des A-Teams. Seit zwei Saisons war er als Co-Trainer des B-Teams aktiv. Als aktiver Tänzer möchte er die Erfolge der Mannschaft fortsetzen. Tänzerisches Können, Ausdruck, Fitness und Ausdauer hat er sich auf die Fahnen geschrieben, so dass in der kommenden Saison ein solider Klassenerhalt für das Team im Vordergrund steht. Außerdem wird das Team dieses Jahr von zahlreichen erfahrenen Gasttrainern unterstützt, die unterschiedliche Schwerpunkte mitbringen. Die Präsentation der einzelnen Teams mit Erläuterungen erfolgte in der Mehrzweckhalle Ahorn vor zahlreichem Publikum.

Trainiert werden durchschnittlich acht bis zehn Stunden in der Woche Highlights, Bilder und Durchgängigkeit der Choreographie. In einem gesonderten Techniktraining werden tänzerische Fähigkeiten ausgebildet und weiterentwickelt. Daneben steht Fitness- und Krafttraining auf dem Programm, um nicht nur ein solides lateinamerikanisches Formationstanzen zu zeigen, sondern um sich stets zu verbessern. Das Durchschnittsalter der Tänzer liegt bei 25 Jahren, und trotz unterschiedlichen Alters bestehe eine große Harmonie, wurde versichert.

"Natürlich muss sich das neu formierte Team noch auf dem Turnierparkett beweisen und reifen", betonte Marc Holland vom TVK, wobei eine gute Vereinsarbeit die Sportler unterstütze. Auch sei die Ausrichtung von Tanzsportturnieren in der Region geplant, um die Sportart auch hier populär zu machen, ließ Holland wissen.