Der "Maxschacht" wird vom kommenden Samstag, 1. Juli, bis Montag, 3. Juli, ganz im Zeichen des Stockheimer Schützenfestes durch den "Schützenhort" stehen. Die örtlichen Schützen blicken mittlerweile auf eine über 130-jährige Geschichte zurück.
Das umfangreiche Schießprogramm auf den Schießständen ist bereits abgewickelt worden. Der Vorstand unter der Leitung von Frank Oberkofler mit den Schützenmeistern Michel Dückerhoff und Michael Morand hat sich wieder eine attraktive Festfolge ausgedacht. Dabei wurden neue Akzente gesetzt. Zum Kreis der Verantwortlichen zählen außerdem 2. Vorsitzender Andreas Kohles, Schatzmeisterin Jeannette Oberkofler und Schriftführerin Freya Schneider.
Die Festlichkeiten beginnen am Samstag gegen 15.30 Uhr mit der Abholung des Jungschützenkaisers Lukas Eisenbeiß und des Schützenkönigs Olaf Meißner. Ab 20 Uhr bieten heuer die "Heartbreakers" in der ASS-Schützenhalle ein besonderes Schmankerl an. Sie präsentieren bei freiem Eintritt eine musikalische Zeitreise der 50er- und 60erJahre. Gegen 22 Uhr kann dann ein Brillantfeuerwerk bewundert werden.


Über die neue Brücke

Nach wie vor ein Höhepunkt ist der Festzug am Sonntag um 13.30 Uhr. Die Aufstellung erfolgt um 13.15 Uhr diesmal am Stockheimer Rathaus an der B 85. Aufgrund der Arbeiten an der Eisenbahnüberführung ist die Maxschachtstraße derzeit gesperrt. Der sicherlich wieder farbenprächtige Festzug mit rund 400 Teilnehmern wird sich dann über die neue Brücke zum Festplatz bewegen. Anschließend spielt zur Unterhaltung der Musikverein Neukenroth auf. Außerdem werden Wasserspiele und eine Fahrzeugschau mit der Jugendfeuerwehr sowie Ju-Jutsu-Vorführungen mit den Caerobic-Kids dargeboten.
Nochmals spannend wird es am Montag ab 20 Uhr in der Schützenhalle. Dann wird im Laufe des Abends der neue Schützenkönig proklamiert. Auch die Preisverteilung ist wieder vorgesehen. Für den musikalischen Rahmen sorgt in bewährter Weise die Bergmannskapelle. Bereits gegen 16 Uhr wird der Festbetrieb mit Wasserspielen und einer Fahrzeugschau mit der Jugendfeuerwehr Stockheim eröffnet.
Die Schützenfeste haben in Stockheim eine lange Tradition. Vor allem vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Geselligkeit in Stockheim großgeschrieben. Das Hauptschießen war ein gesellschaftliches Ereignis. Für einen großen Rückschlag sorgte der Zweite Weltkrieg. Erst am 18. April 1951 erfolgte die Neugründung. Wenige Monate später gelang der große Durchbruch, denn am 12. Juli 1952 fand die Einweihung der Schießanlage im Schwalbschen Garten statt.
Kraftakte waren dann in den späteren Jahren der Bau des Schützenhauses unter der Leitung von Carl Christlein sowie die Errichtung der ASS-Schützenhalle unter der Regie von Max Specht. Mittlerweile hat sich die Jugendabteilung unter der Leitung von Andreas Kohles prächtig entwickelt. Laura Wachter, Tristan Martin, Lukas Eisenbeiß und Jonas Schülner glänzten durch hervorragende Schießergebnisse, sogar bayernweit.