Melkendorf hat einen lebensrettenden Defibrillator. Stadtrat Torsten Grampp (CSU) sprach von einer Gemeinschaftsleistung der Vereine, die den Defibrillator mit der Kirche angeschafft hatten. Gemeinsam habe man sich auch um den Aufbewahrungskasten gekümmert, der zunächst in der ehemaligen Geschäftsstelle der VR-Bank angebracht war. Als die Geschäftsstelle vor zwei Jahren aufgelöst wurde, hat sich die VR-Bank Oberfranken Mitte Grampp zufolge sofort zu einer Spende bereiterklärt. "Diese war der Grundstock dafür, dass wir auf eine neue Standortsuche gehen konnten." Als neuer Standort habe sich das Betriebsgebäude von Elektro Kurz+ Erlmann GmbH an der Hauptstraße angeboten, so Grampp, der Geschäftsführer Sven Erlmann dankte, der sich bereiterklärt habe, die laufenden Stromkosten zu übernehmen. Der Defibrillator musste vor Wettereinflüssen geschützt werden. "Deshalb war ein Sicherungskasten notwendig, der direkt mit der Leitstelle in Bayreuth verbunden ist und von dort auch ausgelöst und direkt geöffnet werden kann." Die Kosten hierfür in Höhe von 2500 Euro seien von der VR Bank und der Adalbert-Raps-Stiftung übernommen worden.

Grampp dankte Florian Schneider von der Stiftung und Bereichsdirektor Gerhard Zettel von der VR Bank, aber auch der Stadt Kulmbach, die der Betreiber des Defi-Kastens ist. Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) lobte wie Landrat Klaus Peter Söllner (FW) die tolle Gemeinschaftsleistung der Vereine.

Pfarrer Stephan Schmidt sprach ein Segensgebet. Rei.