20 junge Männer und eine junge Frau schafften die Gesellenprüfung im Schreinerhandwerk. Zur Freisprechungsfeier hatte Obermeister Jürgen Bodenschlägel in das "Haus des Handwerks" eingeladen. In der gewohnt feierlichen Form nahm Kreishandwerksmeister Günther Stenglein die Freisprechung vor und zeichnete mit Obermeister Jürgen Bodenschlägel und Oberstudiendirektor Alexander Battistella vom Beruflichen Schulzentrum die beiden Prüfungsbesten, David Kuczius und Jonas Wagner, aus.

Stenglein richtete nach einem kurzen Rückblick auf die vergangene Ausbildungszeit den Fokus auf die Zukunft der jungen Handwerker: "Die Berufskarriere hat damit begonnen. Der Vorteil, den Sie aus der Ausbildungszeit mitnehmen, ist, das duale System genossen zu haben. Um diese Kombination aus Berufsschule und Ausbildung im Unternehmen beneidet uns der Rest der Welt", unterstrich Stenglein

Viele Wege stehen offen

Der Kreishandwerksmeister machte deutlich, dass die Schreinergesellen damit bestens gerüstet sind: "Es stehen euch viele Wege offen. Es gibt sehr gute Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und die offenen Schulsysteme erleichtern dies zusätzlich", sagte er. Es dürfe aber das Fundament, das Rückgrat unserer Handwerksunternehmen nicht vergessen werden, nämlich diejenigen Mitarbeiter, die täglich loyal, treu und engagiert zu ihrer Firma stehen.

Schulleiter Alexander Battistella erinnerte daran, dass er 1984 an gleicher Stelle auch den Gesellenbrief im Schreinerhandwerk erhielt: "Für mich ist der Moment, in dem die jungen Gesellen aufstehen und freigesprochen werden, nach wie vor ein ganz besonderer. Es ist ein Meilenstein und die Grundlage für das, was noch kommen mag."

Die Dankesrede im Namen aller Prüflinge hielt David Kuczius. Er sprach mit Blick auf die Corona-Pandemie von einer besonderen Herausforderung für die Prüflinge.

Als beste Junggesellen wurden ausgezeichnet: David Kuczius aus Kulmbach, Schreinerei Horner, Kasendorf, und Jonas Wagner aus Kulmbach, Schreinerei Rosenberger, Untersteinach. Werner Reißaus