Was die Ausstellungen betrifft, ist der Geflügel- und Kaninchenzuchtverein Neudrossenfeld und Umgebung, der mit 177 Mitglieder zu den größten Klubs seiner Art in Oberfranken zählt, das Maß aller Dinge. Von der Lokalschau, der Bezirksschau, den Hauptsonderschauen bis zu internationalen Schauen reicht die Bandbreite, wie Vorsitzender Harald Kull bei der Jahreshauptversammlung berichtete. Und er bezeichnete das Jahr 2019 als sehr erfolgreich, es sei aber auch "mit viel Arbeit" verbunden gewesen.

Auch 2020 werde Neudrossenfeld das Mekka der Geflügelzucht bleiben, versprach Kull, die Vorbereitungen seien bereits im Gange.

Der umtriebige Mann an der Spitze erinnerte weiter an den Kleintiermarkt, den Kindernachmittag und zahlreiche überregionale Besprechungen und Schulungen. "Wir haben in ganz Züchterdeutschland einen guten Namen", sagte er.

Zum guten Bild des Vereins passten auch die Berichte von Zuchtwart Manfred Kull, Jugendobmann Rainer Roder sowie der Materialverwalter Fritz Waldmann und Mohammed Shakeri.

Finanziell steht man laut Angelika Kull und Gustav Bauer jun. auf sicheren Füßen.

Im züchterischen Bereich können sich die Aktiven ebenfalls sehen lassen. So wurde Uwe Langhammer deutscher Meister mit seinen Bernburger Trommeltauben Rot. Auch Rainer Roder (oberfränkischer Meister und Kreismeister Geflügel), Norbert Zeitler (oberfränkischer Meister Kaninchen), Noah Merkenelioglu (oberfränkischer Jugendmeister Zwerghühner) und Paul Hübner (Kreismeister Zwerghühner) zogen Titel an Land.

Eine besondere Auszeichnung wurde Ehrenvorsitzendem Manfred Kull zuteil, denn er gehört dem Verein seit 60 Jahren an.

Ebenso gehrt wurden Heinrich Linhardt (50 Jahre), Norbert Zeitler und Herbert Weich (beide 40 Jahre).

In seinem Grußwort bezeichnete Dritter Bürgermeister Alfred Wirth die Züchter als Vorzeigegemeinschaft, die den Namen Neudrossenfeld weit über die Grenzen der Gemeinde hinausträgt. Horst Wunner