Ein "Müschberger" (Niedermirsberger) Urgestein, Ludwig Hofmann, feierte im Kreise seiner großen Familie seinen 90. Geburtstag. Er lebt zeitlebens in seinem Heimatdorf.
Er ging dort zur Schule und heiratete dort seine Katharine, ebenfalls eine Mirsbergerin. Beruflich war er beim Paketpostamt in Nürnberg beschäftigt. Der unregelmäßige Schichtdienst dort ermöglichte ihm daheim viele Tätigkeiten.
So betrieb er mit seiner Frau bis 1988 die nach ihm benannte Gastwirtschaft, backte im eigenen Backofen Brot, betrieb eine Landwirtschaft und konnte auch seinem Hobby, der Schäferei, nachgehen. Er war in fast allen Vereinen des Ortes aktives Mitglied.
Wie so viele seiner Altersgenossen wurde er im letzten Kriegsjahr noch zu den Waffen gerufen. Er geriet in Italien in amerikanische Gefangenschaft, wurde aber nach Ende des Krieges gleich entlassen.
An seinem Ehrentag kamen Pfarrer Zlatko Kidjemet, stellvertretender Landrat Edgar Büttner (SPD), Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE), vom Sozialverband VdK Ludwig Schmitt und von den Postsenioren Eddi Schmitt zum Gratulieren. Natürlich waren auch seine sechs Kinder, 15 Enkel, 16 Urenkel mit Familien und seine Freunde und Nachbarn aus der Dorfgemeinschaft erschienen, um zu gratulieren.