Kronach — Der JU-Bezirksvorsitzende Jonas Geissler, der Jugendbeauftragte der Stadt Kronach Markus Oesterlein und JU-Kreisrat Thomas Löffler wollen sich gegen Hass auf andere Länder, Kulturen und deren Menschen wehren. Wie Kreisrat Thomas Löffler in einer Pressemitteilung wissen lässt, will er den Antrag stellen, dass sich der Landkreis Kronach um eine "Partnerschaft für Demokratie" im Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" im nächstmöglichen Zeitraum bewerben solle.
Ziel dieses Programmes sei es, Rechtsextremismus und Antisemitismus die Stirn zu bieten und Projekte, die besonders auch mit Jugendlichen arbeiten, dahingehend zu fördern. "Ausländische Mitbürger sind keine Gefahr für unser Land oder unsere Kultur, sondern als Bereicherung zu begreifen!", zeigt sich der stellvertretende JU-Vorsitzende von Kronach, Markus Oesterlein, der der Ideengeber für diesen Antrag war, von der Sinnhaftigkeit sowie Notwendigkeit des Antrags überzeugt. Jonas Geissler erklärt diesbezüglich: "Mit diesem Antrag können wir unsere Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich dankenswerterweise bereits gegen Extremismus engagieren, noch besser fördern!"

Mehr Mittel für "Kronach ist bunt"

Für Löffler ist laut Mitteilung Folgendes wichtig: "Durch dieses Programm können wir auch unserem Bündnis ,Kronach ist bunt' zusätzliche Mittel verschaffen!"
Wie Geissler, Oesterlein und Löffler mitteilen, hat das gesamte Programm seitens des Bundesfamilienministeriums Mittel in Höhe von 40,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die geförderten Kommunen und Landkreise werden durch kostenfreie Beratungs- und Coachingangebote begleitet. Diese werden durch die Regiestelle im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben entwickelt, koordiniert und gesondert zur Verfügung gestellt. Den geförderten Kommunen und Landkreisen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Demokratiefest, eine Plakataktion oder aber auch um Lehr- und Informationsmaterialien handeln. "Hierbei können wir besonders mit unseren Schulen und unseren Kirchen sinnvolle Maßnahmen in die Wege leiten!", zeigt sich Löffler optimistisch. red