Auch der Ortsverband der Freien Wähler Neuenmarkt-Hegnabrunn hat nun die Nominierung seiner Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen am 15. März vorgenommen. FW-Ortsvorsitzender Martin Kaiser, der vor sechs Jahren noch als Bürgermeisterkandidat antrat, wird die Liste auf Platz 1 anführen. Mit dabei ist auch das Urgestein der Freien Wähler auf Orts- und Kreisebene, Klaus Zahner, der auf dem letzten Listenplatz als kommunaler Dauerläufer kandidiert.

Klaus Zahner sagte: "Wir haben eine gute Liste mit Frauen und Männern, die sich für Neuenmarkt einsetzen werden und die auch die notwendige Erfahrung und den notwendigen Elan einbringen werden." Die Gemeinde stehe einerseits gut da, was die nackten Zahlen betreffe, aber man habe auch einen Berg von Herausforderungen vor sich. Hier nannte Zahner das Hochwasserkonzept: "Nach dem Regenereignis von 2014 wurde den Bürgern versprochen, geeignete Maßnahmen sofort anzugehen. Nun schreiben wir 2019, und es wurde noch nicht viel umgesetzt."

FW-Gemeinderat Roland Fischer ging auf die Zukunftsprojekte in der Gemeinde Neuenmarkt ein. Er sprach sich unter anderem für eine Unterstützung von Initiativen zur Altbausanierung aus und nannte als gute Beispiele das ehemalige Dorfwirtshaus in Schlömen oder das frühere Wohn-Stallhaus mit der Schusterwerkstatt an der Hauptstraße. Beim Radwegebau bedauerte er, dass jede Gemeinde ihre eigenen Interessen verfolge: "Es fehlt hier ein Gesamtkonzept."

Eine große Zukunftschance biete die Sanierung des Betriebsgeländes der früheren Firma Metzeler, denn hier könne die Gemeinde mit einer hohen Förderung rechnen. Hier seien nach den Worten Fischers ein Mischgebiet für Handel und Gewerbe oder auch Bauplätze möglich. Denkbar ist nach Fischers Ansicht aber auch ein kleines Baugebiet im Ortsteil See oder ein Einstieg der Gemeinde in den Mietwohnungsbau.