Die Seniorenarbeit wurde bei der Stadtratssitzung am Montag in den Mittelpunkt gerückt. Dorothee Gerhardt, die Leiterin des Seniorenbüros, blickte zurück auf das Geleistete. Zu Beginn des kommenden Jahres wird Gerhardt zur Gemeinde Ahorn wechseln.

Sie habe viele Erfahrungen in Rödental sammeln können. Es sei wichtig, dass die Seniorenarbeit in kommunaler Hand liegt. "Das hat viele Vorteile", ließ Gerhardt in ihrem Resümee wissen. Neben Angeboten wie Bewegung, Geselligkeit, Freizeitgestaltung, Prävention spielten die Beratung, die Demenz- und Pflegesprechstunden und die Selbsthilfegruppen eine große Rolle. Vor Beginn der Corona-Pandemie seien mit den Angeboten etwa 4000 Teilnehmer erreicht worden. Gerhardt lobte die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, mit der Hochschule Coburg und dem Seniorenbeauftragten der Stadt. Die vor- und nachstationäre Versorgung sei als eines der Ziele gesetzt, auch die Begleitung der Hochbetagten, die Krisenerkennung oder die Sturzprophylaxe durch Sportangebote. Für ganz wichtig hält Gerhardt die Häuslichen Hilfen. Die meist ehrenamtlichen Mitarbeiter seien gut ausgebildet, sagte sie. Zahlreiche Preise seien für hervorragende Seniorenarbeit eingeheimst worden. "Die Wertigkeit unserer Projekte wurde auch durch die Medien erkannt", meinte Gerhardt. Und Bürgermeister Marco Steiner (FW) stellte zum Schluss des Vortrages fest: "Die Seniorenarbeit in unserer Stadt ist gelungen."

Es ist üblich, dass der Bürgermeister seinen Stadträten zum zurückliegenden Geburtstag gratuliert. So überreichte Steiner Stadtrat Ulrich Leicht (Bündnis 90/Die Grünen) zum Glückwunsch einem Blumenstrauß. Leicht zeigte sich froh, trotz seines Geburtstages an der Sitzung teilnehmen zu können, und sagte: "Ich freue mich, dass ich bei euch sein kann. Den ganzen lieben Tag war ich ohnehin am Telefon beschäftigt." dav