Hart am Wind kreuzt immer wieder einmal der Großsegler "Pamir" auf dem Trebgaster Badesee.

Das Original lief am 29. Juli 1905 als Frachtschiff in Hamburg vom Stapel. Ab 1950 wurde der Windjammer als frachtfahrendes Segelschulschiff für die deutsche Handelsschifffahrt eingesetzt. Am 21. September 1957 geriet die "Pamir" bei der Rückfahrt von Südamerika südwestlich der Azoren in den Hurrikan Carrie und sank. 80 der 86 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. An der bis dahin umfangreichsten Suchaktion beteiligten sich 78 Schiffe und elf Flugzeuge aus 13 Ländern.

Peter Jahreis aus Neudrossenfeld ist mit seinen selbst gebauten Booten regelmäßig Gast am Badesee. Die "Pamir" hat er 2004 fertiggestellt. "Fünf Jahre habe ich dafür gebraucht", erzählt er. Bausätze kommen für Jahreis nicht infrage. Bis auf die Steuerung, den Elektromotor und die Batterie ist alles selbst gebastelt. Die Segel hatte noch seine Mutter zugeschnitten und genäht. Mittlerweile kann er das aber auch. hd