Nach einem Gespräch mit dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Dominik Sauerteig (SPD), hat Michael C. Busch, Mitglied des Bayerischen Landtags (SPD) die Staatsministerin für Verkehr, Kerstin Schreyer um einen Termin gebeten, um deren Unterstützung "für einen zeitgemäßen Ausbau unterhalb des vierspurigen Verlaufs der B 4 im Bereich Weichengereuth zu erhalten und dafür die bereitgestellten Gelder im Bundesverkehrswegeplan umzuleiten oder herzunehmen", so Busch.

Der Landtagsabgeordnete möchte mit Ministerin Schreyer die Unterstützung des Staatlichen Bauamts Bamberg sicherstellen für Verbesserungsmaßnahmen an der B 4 unterhalb eines vierspurigen Ausbaus. Wichtig ist Busch hierbei die Verkehrssicherheit in den Abbiege- und Kreuzungsbereichen sowie der Ausbau des Radweges und die Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen auf der gut befahrenen Straße mit so genanntem Flüsterasphalt.

Hierbei denkt Busch insbesondere an die zahlreichen Anlieger entlang der B 4 im stadtnahen Bereich um das Weichengereuth. "Wenn der Stadtrat nach langer intensiver Diskussion zu dem Ergebnis kommt, dass ein vierspuriger Ausbau nicht gewollt ist, dann respektiere ich das und versuche zu helfen, andere Lösungen zu finden", so Busch.

Michael C. Busch, der unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft und Landesentwicklung tätig ist, weist darauf hin, dass ebenfalls ein Gespräch mit dem stellvertretenden Haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Andreas Schwarz, geplant sei. Ziel sei es, so Busch, die Unterstützung des Bundestags für einen Ausbau der Bundesstraße im Bereich Weichengereuth zu erreichen, "der dem Beschluss des Coburger Stadtrates und den Anwohnern des Weichengereuth gerecht wird. Dies möchte ich unterstützen", erklärt Michael Busch und stellt die Frage in den Raum: "Warum sollte der Bund sich wehren, weniger Geld auszugeben, nur weil es im Bundesverkehrswegeplan für einen vierspurigen Ausbau vorgesehen ist?" red