Eine erste Zwischenbilanz zu den laufenden Straßensanierungsarbeiten der Stadt Münnerstadt fällt bei Bürgermeister Helmut Blank sehr positiv aus. Die Resonanz auf die Arbeiten sei in der Bevölkerung durchweg positiv, so sein Eindruck. Der zuständige Planer Frank Braun (Planungsschmiede Braun Würzburg) betont, dass die Preise okay sind, weil die Arbeiten im Paket vergeben werden.

In zwei Abschnitten laufen die umfangreichen Ausbesserungen oder Asphaltarbeiten an Straßen und Gehwegen. Frank Braun erläutert, dass es sich um Einzelmaßnahmen handelt, die auf verschiedene Stadtteile verteilt sind. Vier Lose wurden bereits beendet. Fertig gestellt sind die sanierten Bereiche am Münnerstädter Talweg, der Kreuzungsbereich an der Straße Windheim-Reichenbach, der schadhafte Streckenabschnitt zwischen Kleinwenkheim und Fridritt. Diese Arbeiten mussten in den Ferien durchgeführt werden, um den Schulbusverkehr nicht zu beeinträchtigen. "Es hat gut geklappt", ist auch das Resümee von Reiner Straub vom städtischen Bauamt.

Aktuell angelaufen sind Bauarbeiten an der Zufahrtsstraße zum Feuerwehrhaus in Burghausen. Der Weg wird asphaltiert, außerdem entstehen elf geschotterte Parkplätze. Wie Reiner Straub vom städtischen Bauamt mitteilt, ist gewährleistet, dass die Feuerwehr trotz der Baumaßnahme ausrücken kann.

Erstellt wird derzeit auch eine Zufahrt zum neuen Löschweiher in Windheim. Diese Straße erhält ebenfalls eine Asphaltdecke. "Wir sind gut dabei", so Straubs Feststellung.

Noch nicht bekannt ist, wann die Arbeiten im Bereich der Reichenbacher Kirche und in der Münnerstädter Hennebergstraße und Malergasse beginnen. Ausbesserungsarbeiten erfolgen im Laufe der nächsten Wochen auch noch auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Münnerstadt und Althausen sowie in der Schützenstraße (am Ortsende).

Sicher ist, dass während der Sommerferien Arbeiten in der Schindbergstraße stattfinden werden. In den Ferien deshalb, weil es sich hier um eine Schulbusstrecke handelt. Der genaue Termin wird noch festgelegt. Die Markierungen für die Baufirma sind bereits auf die Fahrbahn aufgetragen. Am unteren Schindberg wird die schadhafte Asphaltdecke auf einer Dicke von vier Zentimetern abgefräst und neu aufgebracht. Würden diese Arbeiten jetzt nicht gemacht, könnte im nächsten Winter in die bestehenden Risse Wasser eindringen, gefrieren und den Asphalt noch weiter schädigen, erläutert Frank Braun auf Anfrage. Für die Sanierung muss die Schindbergstraße ab Höhe Einmündung Friedrich-Abert-Straße bis zur Einmündung in den Theodor-Heuß-Weg nach Kenntnis des städtischen Bauamtes für zwei Tage komplett gesperrt werden. Der Maitalweg beispielsweise wird in dieser Zeit mit Autos gar nicht mehr erreichbar sein. Die Gehwege sind davon nicht betroffen. Der Verkehr aus der Friedrich-Abert-Straße und dem Michelsgrund kann in Richtung ehemaliges Überlandwerk fahren.

Wurfzettel vor der Sperrung

Wie Reiner Straub auf Anfrage mitteilt, ist mit der Baufirma Ulrich abgesprochen, dass rechtzeitig vor der Straßensperrung in jedem Haus, das betroffen sein wird, Wurfzettel über alles informieren. Darin erfahren die Bewohner, zu welcher Zeit die Vollsperrung gilt. Wollen die betroffenen Anlieger ihre Fahrzeuge nutzen, müssen diese während der Sperrung außerhalb des Baustellenbereichs geparkt werden.

Wann mit dem 2. Bauabschnitt und damit mit den Arbeiten an den Gehwegen in der Münnerstädter Innenstadt begonnen wird, steht noch nicht fest. Frank Braun betont aber, dass dies ebenfalls im Laufe des Sommers geschehen wird, denn bis Ende November sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Investiert werden insgesamt rund 891 900 Euro, wobei 645  000 Euro auf den ersten Bauabschnitt entfallen. Für den 2. Bauabschnitt müssen ca. 237 000 Euro aufgewendet werden.