Jennifer Hauser

Gleich mehrere Anträge lagen dem Forchheimer Stadtrat am Donnerstagnachmittag vor. Diskutiert wurde davon allerdings keiner, denn die Anträge wurden in die betreffenden Ausschüsse verwiesen. Dazu gehört unter andrem die Aufnahme mehrerer Maßnahmen in den Isek-Katalog für Kersbach.
Zudem lag ein Antrag bezüglich der SpVgg Jahn Forchheim vor, der aber bei der Sondersitzung zu diesem Thema am 2. November diskutiert werden soll. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) sagte dazu, er wisse, dass dies "nicht der glücklichste Termin" sei, er aber hoffe, dass trotzdem alle Ratsmitglieder an der Sitzung teilnehmen könnten.


Sondersitzung begrüßt

Ulrich Schürr (JB) begrüßte die "dringend notwendige" Sitzung und wünschte sich, die Stadt möge schnellstmöglich die Sitzungsvorlage herausgeben, so dass sich die Ratsmitglieder gut vorbereiten könnten. Kirschstein versicherte daraufhin, dass die Unterlagen zwei Wochen vor der Beratung bei den Kommunalpolitikern eingehen werden.
Als dritter großer Antrag wurde von der CSU und den Freien Wählern die Kulturförderung auf die Tagesordnung gebracht. Udo Schönfelder brachte als CSU-Fraktionsvorsitzender auch zwei Kulturentwicklungspläne als Beispiel mit.
Die Fraktion fordert, dass die Entwicklung des genannten Kulturentwicklungskonzeptes erste Priorität bekommen solle. Zudem müsse seitens der Stadtspitze auf den Punkt gebracht werden, welche Aufgaben die Kulturreferentin Katja Browarzik habe.
Auch die Freien Wähler fordern eine genaue Beschreibung des Aufgabenbereichs der Kulturreferentin. Zudem sei eine grundsätzliche Diskussion über den Stellenwert der Kultur als Standortfaktor für die Stadt Forchheim notwendig. Dieses Thema wurde an den Kulturausschuss weitergegeben.
Zu Beginn der Sitzung hatte der Stadtrat ohne Gegenstimme den Wechsel von Günther Hammer von der SPD- zur CSU-Stadtratsfraktion angenommen.