Kronach — Sie haben Autos gewaschen, Rasen gemäht, im Haushalt geholfen oder das Wohnzimmer der Oma ausgeräumt - Beim "Tag der Solidarität" legten sich die Schüler der Realschule II so richtig ins Zeug. Das dafür erhaltene Geld wurde am letzten Tag vor den Ferien von Lebenshilfe-Geschäftsführer Wolfgang Palm entgegengenommen, der sich überwältigt von der "Riesen-Summe" 5627 Euro zeigte.
Den "Tag der Solidarität" gab es im zweiten Jahr in Folge. Als Termin bot sich auch wieder der Vormittag an, an dem aus schulorganisatorischen Gründen aufgrund der mündlichen Prüfungen des Abschlussjahrgangs kein Unterricht für die fünften bis neunten Klassen stattfinden konnte. Die Idee stammt von Schulleiter Uwe Schönfeld. "Uns ist es wichtig, mit dem Geld soziale Zwecke in unserer näheren Umgebung zu unterstützen", erklärte er. Durch die Aktion wolle man zeigen, dass Mitmenschlichkeit und Solidarität an der Schule hoch im Kurs stehen und wie wichtig humanitäres Engagement heute ist.
Bei der Spendenübergabe bedankten sich Schönfeld und sein Stellvertreter Franz Mairoser bei den Schülern, die ihre Freizeit und Arbeitsleistung ohne zu murren in den Dienst der guten Sache gestellt hätten.
Einfach nur "platt" angesichts der Spendensumme zeigte sich Lebenshilfe-Geschäftsführer Wolfgang Palm. Jede einzelne Spende bringe die Lebenshilfe bei der Verwirklichung des Wohnheim-Neubaus voran. Gleichzeitig betonte er, dass man trotzdem nach wie vor auf finanzielle Hilfe angewiesen sei.
Die Abschluss-Veranstaltung nutzten der Schulleiter sowie weitere Lehrkräfte für die Auszeichnung von Schülern. Geehrt wurden die Klassenbesten der jeweiligen Jahrgangsstufen, die Sieger des Känguru-Mathematik-Wettbewerbs sowie die Jahrgangsbesten der Bundesjugendspiele. hs