Fehlende Bauplätze und ein 5G-Funkmast waren Themen des Dämmerschoppens beim CSU-Ortsverband Neufang . Der Vorsitzende Rudolf Kotschenreuther verwies auf die schwierige Situation, dass trotz innerörtlicher Baulücken kein Grunderwerb möglich ist, weil die Grundstückseigentümer nicht verkaufswillig sind. Die von der Gemeinde angedachten Neubaugebiete scheitern aber an den horrenden Erschließungskosten. Er brachte deshalb mit „Seln/Weißer Garten“ eine neue Variante ins Spiel, die eine zufriedenstellende Lösung sein könnte. Bürgermeister Gerhard Wunder betonte, dass sich die Gemeinde um die Neufanger Wünsche nach Bauland kümmerte und auch Kostenrechnungen einholte, die zu einer allgemein großen Ernüchterung führten.

Beim Mobilfunkmast führte der Bürgermeister aus, dass es sich hier um ein sensibles Thema handelt. Für die deutsche Industrie und Wirtschaft spiele das ultraschnelle Internet eine zentrale Rolle, wolle sie wettbewerbsfähig bleiben. Und Verbraucher erwarten schnellere und stabilere Verbindungen. Bei der ersten Eingabe wurde Neufang von der Bundesnetzagentur als „versorgtes Gebiet“ eingestuft, was in einer zweiten Bewertung revidiert wurde, so dass eine Förderung möglich ist. Die Gemeinde erhält 90 Prozent Förderung für den Bau und stellt dafür Eigenmittel im Haushalt 2023 ein. Alternativ kann das Ganze auch an eine Fachfirma vergeben werden, die in eigener Regie baut und die Vermietung vornimmt. Optimaler Standort sei der Kreuzbühl. Eugen Bätz