Reckendorf — Die Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit liegt dem Gemeinderat Reckendorf am Herzen. Er will deshalb die Gründung einer Interessengemeinschaft ILE (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) mit den Nachbargemeinden im Landkreis Haßberge und Bamberg anstreben. Bürgermeister Deinlein fand es wünschenswert, wenn sich alle Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Baunach daran beteiligen würden - ein gemeinsames Leerstandskonzept oder ein Radwegennetz wären Themen, die landkreisübergreifend angegangen werden könnten. Bernhard Müller (SPD) sah eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bamberg als zweckmäßiger an, Hubert Rottmann hob hingegen die großen Schnittmengen zum Beispiel mit Ebern hervor, Ludwig Blum fand die Zusammenarbeit für ein gemeinsames Tourismuskonzept als durchaus sinnvoll.
Mit einer Gegenstimme wurde der Bürgermeister beauftragt, die weiteren Verfahrensschritte mit den Nachbarkommunen vorzubereiten und dem Gemeinderat wieder vorzulegen.
Fortgeschrieben wurde auch die Bedarfsmeldung Städtebauförderung 2015. Der Gemeinderat stimmte einstimmig dem Städtebauförderungsprogramm für das Jahr 2015 zu. Von den Gesamtkosten von 263 000 Euro entfallen auf die Materialkosten für des Außensanierung des alten Bahnhofes 25 000 Euro, auf den 3. Bauabschnitt der Erneuerung der Seitenbach Straße 228 000 Euro und die Vermessung der bereits sanierten Alt ortbereiche 10 000 Euro.

Geschenkkarte kommt an

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest stellte Deinlein seine Idee einer Reckendorfer Geschenkkarte im Scheckkartenformat vor. Diese Karten könnten bei der Gemeinde oder der Sparkasse im Wert von jeweils 10 Euro erworben und dann bei Reckendorfer Gewerbetreibenden, also in erster Linie Dienstleister, Lebensmittelgeschäfte oder Gastwirtschaften eingelöst werden. Der Gemeinderat fand die Idee des Bürgermeisters gut und stimmte einstimmig zu. nge