Wer im vergangenen Jahr die Seite "Pro Katharinenspital Forchheim" bei Facebook gelikt hat, der konnte am Sonntag in seiner Timeline etwas Neues finden: die Seite "Pro Forchheim". Die Betreiber, die die Seite im vergangenen Jahr gegründet hatten, um sich für den Erhalt des Katharinenspitals einzusetzen, verkündeten dann, dass sie die Seite nun anders nutzen werden.
"Hier soll ein öffentlicher Platz sein für Meinungen, Kommentare und Diskussionen rund um Themen die uns Forchheimer betreffen", schreiben die Betreiber.
"Es kommt nicht auf auf viele 'Gefällt mir' an, Kommentare und Meinungen sind wichtiger", wird auf der Seite weiter erklärt, "Lokalpolitik ist von größerer Bedeutung als viele denken - die Auswirkungen davon sind die ersten die wir zu spüren bekommen. Deshalb sollte auch eine öffentliche Diskussion stattfinden und gefördert werden."
Zum Katharinenspital wird dann aber doch nochmal Stellung bezogen. "Wie es mit dem Katharinenspital weitergeht bzw. mit der Prüfung des Landes Oberfranken sowie der Finanzprüfung, wird weiterhin im Auge behalten. Die 'Niederlage' in diesen Fall macht klar, dass wir das ganze Jahr ein Auge auf die Damen und Herren im Rathaus werfen sollten und nicht nur, wenn es an das Verteilen von Wahlversprechen geht." Die Seite hat über 3800 Likes. haj