Zum 125. Jubiläum hat sich der Bezirksfischerei-Verein Kulmbach ein besonderes Geburtstagsgeschenk geleistet: eine Karpfenskulptur, die vor dem Vereinsheim an der Mainaue übergeben wurde. Vorsitzender Frank Podhorn verwies darauf, dass der Fischerei-Verein am 10. Februar 1896 gegründet wurde und in den zurückliegenden 125 Jahren auf stolze 800 Mitglieder angewachsen und nach dem ATS der zweitgrößte Verein in Kulmbach ist.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Verein die Idee, eine Karpfenskulptur bemalen zu lassen und aufzustellen, doch irgendwie kam es nie dazu. Vorsitzender Frank Podhorn: "Doch jetzt zum 125. Vereinsjubiläum haben wir das Projekt umgesetzt. Wir kauften den Rohling, bearbeiteten ihn und mit den Künstlern der ,Roten Katze' aus Bayreuth hatten wir dann die richtigen Leute, denn sie malten nach unseren Vorgaben die Bilder und so entwickelte sich die Skulptur immer weiter."

Dank sagte Vorsitzender Podhorn den vielen freiwilligen Helfern und der Gruppenleiterin des Ateliers "Rote Katze", Jutta Speierl, mit ihren Künstlern. Oberbürgermeister Ingo Lehmann (SPD) bezeichnete die Skulptur als eine gelungene Geschichte. Was der Bezirksfischerei-Verein Kulmbach leistet, das sei hervorragend. Vom Verein werden derzeit rund 35 Kilometer Fließgewässer vornehmlich im Verlauf des Roten und des Weißen Mains bewirtschaftet. Sie erstrecken sich über die Forellen-, Äschen- bis hin zur Brachsenregion und daneben werden über 50 Hektar Baggerseen betreut. Rei