Die Gemeinde Gädheim wird im kommenden Jahr einen neuen Mannschaftstrans-portwagen (MTW) für die Freiwillige Feuerwehr Gädheim-Ottendorf beschaffen und im Laufe der nächsten zwei Jahre zusammen mit dem Kreisbrandrat ein Fahrzeugkonzept für die Gemeinde erstellen. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend.

Wie der Bürgermeister Peter Kraus (CSU) mitteilte, hat die FFW neben zwei Löschgruppenfahrzeugen LF8/6 einen 21 Jahre alten MTW. Dieses Fahrzeug ist mit verschiedenen Gegenständen vor allem zur Verkehrsabsicherung beladen und dient zum Transport der Feuerwehrleute zum Einsatzort. Es hat zwar noch bis November 2019 TÜV, weist aber bereits etliche Schwachstellen auf. Daher stehen in der nächsten Zeit mit Sicherheit größere Investitionen und Reparaturen an. So schlug Peter Kraus vor, ein neues Fahrzeug zu beschaffen, dessen Kosten er auf 60 000 bis 65 000 Euro schätzte. Allerdings erhält die Gemeinde einen Zuschuss der Regierung von Unterfranken in Höhe von 13 100 Euro. "Ich werde auch die beiden Feuerwehrvereine um eine Bezuschussung der Anschaffung bitten", sagte der Bürgermeister.

Wie Peter Kraus berichtete, ist die Verlegung des Maintal-Radwegs erneut ins Stocken geraten. Nachdem bei Suchschachtungen ein Steuerkabel der Deutschen Bahn (DB) an einer anderen Stelle als angenommen gefunden wurde und dieses auch nicht in 1,5 Meter, sondern lediglich in 0,4 Meter Tiefe liegt, wurden die Arbeiten zur Verlegung des Radweges aktuell wieder eingestellt. Die DB prüft im Moment eine komplette Verlegung des Steuerkabels. Diese kann allerdings frühestens im März 2019 erfolgen, was die Verlegung des Radweges und auch den weiteren Ausbau des Mains zeitlich erheblich beeinträchtigen würde. Zumal zwischen Mai und Juli keine Bauarbeiten durchgeführt werden dürfen. Eine Alternative, die aktuell zusammen mit dem Wasserstraßen-Neubaumamt geprüft wird, ist die Trassenverlegung des Radwegs. Sollte die Trasse Richtung Main verlegt werden müssen, würde sie auf einer Strecke von rund 100 Metern direkt an der Böschung verlaufen und müsste dort dann entsprechend zusätzlich durch ein Geländer gesichert werden. "Dann aber müsste die Deutsche Bahn die zusätzlichen Kosten alleine tragen", meint der Bürgermeister, der noch auf die Antwort des Unternehmens wartet. Die geplante Ansaugstelle für die Feuerwehr am Main wird dagegen im Lauf des Herbstes durch den Bauhof neu angelegt werden.