Eine Lehrfahrt in die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt Heidelberg war das Ziel des Landfrauen-Sonderzuges des Landkreises Forchheim. Der Bayerische Bauernverband (BBV) plant jedes Jahr eine Landfrauenlehrfahrt - ein Jahr mit zehn bis zwölf Bussen und im Wechsel mit einem Sonderzug der Bahntouristik. Dieses Jahr war es eine Jubiläumsfahrt.
Zum zehnten Mal ging es mit dem Sonderzug auf Reise - und die erste im Jahr 2000 war ebenfalls nach Heidelberg gegangen. Insgesamt 450 Teilnehmer, darunter 15 Männer, aus dem gesamten Landkreis machten sich in aller Frühe auf die Reise. Bis Neckarsteinach fuhr man gemeinsam mit dem Zug. Hier verließen zwei Drittel den Zug, um mit dem neuen Schiff der Weißen Flotte, "Königin Sylvia", das Ziel durch das Neckartal zu erreichen. In 15 Gruppen aufgeteilt konnten die Reiseteilnehmer mit ihren Fremdenführern die malerische Altstadt, die Schlossruine, die Theodor- Brücke - eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands - und die längste Fußgängerzone Deutschlands besuchen.
So eine große Fahrt zu organisieren und durchzuführen verlangt eine sorgfältige Planung und eine reibungslose Logistik. So bedankte sich Kreisbäuerin Rosi Kraus - sie hatte die Gesamtleitung der Reise - bei ihrer Stellvertreterin Christine Werner und bei den vielen Ortsbäuerinnen, die für diese Fahrt geworben haben und mitgeholfen haben. Ein ganz großes Lob bekamen die Frauen und Männer der BBV-Touristik, die an Bord für das Wohl ihrer Gäste sorgten und Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten an der Bahnstrecke machten. Helmut Vogler