Ganz kurzfristig ist bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ein zusätzlicher Besichtigungspunkt hinzugekommen: Der Spielplatz im Jörgentorpark. "Mir wäre es ein Anliegen, den Spielplatz kurzfristig attraktiver zu gestalten", sagte Bürgermeister Michael Kastl (CSU). Da könnte man vielleicht eine Münnerstädter Event-Agentur einbeziehen, es gebe auch temporäre Spielgeräte. Im Moment jedenfalls sei der Spielplatz ein wenig "strümpfig". Und gerade in einem Jahr, in dem viele Menschen ihren Urlaub zu Hause verbringen werden, seien Spielplätze wichtig.

Eigentlich sollte der längst mit neuen Spielgeräten versehen sein, aber zuerst hatte es im früheren Stadtrat Diskussionen um das Material der Spielgeräte gegeben, dann kam man auf die Idee, statt eines Freizeitparks am Jörgentor einen viel größeren zu gestalten, der vom Tor bis zur Skaterbahn reicht. Er habe dazu demnächst ein Gespräch bei der Regierung von Unterfranken, sagte Michael Kastl.

Eigentlich sollte der erste Abschnitt zum Jubiläums-Stadtfest fertig sein, das ja nun um ein Jahr verschoben sei, sagte Initiator Klaus Schebler (Neue Wege). Er gehe nicht davon aus, dass es im nächsten Jahr so weit sei, warf der Bürgermeister mit Blick auf das sehr umfangreiche Projekt ein. Deshalb befürworte er die Zwischenlösung. Ausgeschlossen sei es aber nicht, wenn es ihm gelinge, einen vorzeitigen Start des Projektes für den ersten Abschnitt zu bekommen.